Vorwärtsgeher

HerbstMissionsFest – 10. Sept. 2017

Trotz einer sich zuspitzenden Lage in Burundi wollen die Mitarbeiter der Liebenzeller Mission in dem ostafrikanischen Land bleiben. Das sagte Missionsdirektor Martin Auch beim Herbstmissionsfest der Liebenzeller Mission am Sonntag, 10. September vor rund 4000 Besuchern in Bad Liebenzell (Nordschwarzwald). „Burundi gilt derzeit als eines der ärmsten Länder der Erde und das wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Experten äußern sich besorgt über die zukünftige Entwicklung des Landes. Und unsere Missionare sagen: Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt bleiben.“ Mission sei der Ruf zu Jesus Christus, sagte Martin Auch: „Jesus hilft Einheimischen und Missionaren gleicherweise zum Bleiben.“

Der Missionsdirektor sagte auch, dass die Liebenzeller Mission ihr Engagement in der islamischen Welt ausbaue: „Mit viel Kreativität und Hingabe stehen unsere Mitarbeiter den Menschen, die oft in prekären Verhältnissen leben, ganz praktisch zur Seite.“ In den Armensiedlungen einer Millionenstadt würden Schulen für die Ärmsten betrieben. Ein anderes Team baue zusammen mit den Menschen vor Ort dringend benötigte Speicheröfen, so Auch.

Bei seiner letzten Predigt als Direktor bei einem Missionsfest der Liebenzeller Mission sprach Pfarrer Detlef Krause über das Thema „Vorwärtsgeher“, dem Motto der Veranstaltung. Krause geht zum Jahresende in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Pfarrer Johannes Luithle (Schömberg).

Gott wolle, dass Menschen im Leben vorwärts kommen, sagte Detlef Krause: „Das Leben soll aus Gottes Sicht kein Hamsterrad, kein Laufband und kein Crosstrainer sein, auf denen man auf der Stelle tritt. Wir sollen vorwärts kommen. Es soll sich etwas bewegen.“ Christen lebten nicht in erster Linie aus dem heraus, was sie leisten, sondern von dem, was ihnen gegeben sei. „Wir sind von Gott beschenkte Menschen. Unsere Bestimmung ist, vorwärts zu gehen und das zu leben, wozu Gott uns berufen hat.“ Das Leben stelle jeden Menschen immer wieder vor Herausforderungen. Damit zukunftsweisend umzugehen, brauche Mut, so Detlef Krause: „Mut kennzeichnet sich dadurch aus, dass er sich der Wirklichkeit stellt. Mut, der gestaltend vorwärts geht, kennt die Fakten. Er weiß genau, welchen Herausforderungen er sich stellen muss. Er geht nicht einfach nur blindlings in eine Situation hinein.“ Als Christ bedeute für ihn Mut auch Gottvertrauen, sagte der Direktor des Missionswerks: „Wagen Sie den ersten Schritt und vertrauen Sie Gott. Erinnern Sie sich daran, wie Sie Gott schon erfahren haben. Bedenken Sie, wen Sie auf Ihrer Seite haben.

Beim Missionsfest berichteten rund 25 Mitarbeiter der Liebenzeller Mission über ihre weltweite Arbeit, zum Beispiel aus Bangladesch, Malawi, Ecuador und Spanien. Auch in Deutschland ist die Liebenzeller Mission aktiv, wie in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Region gilt als eine der vom christlichen Glauben am wenigsten erreichten Region Europas. Aaron und Ilonka Köpke berichteten von ihrer Mitarbeit im Projekt „Oase“ in einem sozialen Brennpunkt der Stadt. Viele Kinder und Jugendlichen wachsen unterhalb der Armutsgrenze auf. Gewalt, Drogen und Alkohol sind keine Seltenheit. Die Oase-Mitarbeiter bieten Begegnungsfrühstücke, Hausaufgabenbetreuung, Kinderprogramme und Gebetsabende an. Die Mitarbeiter wünschen sich, dass aus der Oase eine Gemeinde im Plattenbau-Viertel entsteht. In Beziehungen zu Menschen investieren, zahle sich aus, sagte Aaron Köpke: „Es gibt dadurch im Viertel die erste Generation, die Ahnung von Jesus hat. Als Gemeindegründung sind wir mit unserem Milieu ein Sonderfall. Wir sind als Gemeinschaft darauf angewiesen, dass sich Gott den Leuten persönlich durch Wunder und Lebensveränderungen in ihrem Umfeld vorstellt.“

Für Kinder und Jugendliche gab es parallel ein extra Programm. Die Liebenzeller Mission veranstaltet zweimal im Jahr Missionsfeste für Freunde und Interessierte. Mit rund 240 Mitarbeitern in 26 Ländern ist sie eine der größten Missionsgesellschaften im deutschsprachigen Raum. Das nächste Missionsfest findet an Pfingsten 2018 statt.

Heartbeat

unser „Video des Jahres“ 🙂

Impressionen

vom HerbstMissionsFest 2017

Audiosendungen

von allen Missionsfesten

 
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Programmübersicht

Im aktuellen Programmflyer (hier als PDF zum Herunterladen) finden Sie die ausführliche Programmübersicht und viele weitere nützliche Informationen zum HerbstMissionsFest 2017.

Programmhighlights

Im Vormittagsprogramm ab 9:30 Uhr im Zelt:

  • Gottesdienst
    Predigt von Pfarrer Detlef Krause, Direktor der Liebenzeller Mission
  • WELT-WEiT-WiNKEL (Teil 1)
    mit Anette Jarsetz und diesen Missionaren: Nathanael & Mirjam Bader (Berlin), Raikin & Uta Dürr (Russland), Ramona Rudolph (Ecuador)
  • Einsegnung
    / 13:00 Uhr im Zelt /
    Zahlreiche Absolventen der IHL und ITA werden feierlich eingesegnet.
    Die Namen der Einzusegnenden finden Sie hier.

Im Nachmittagsprogramm von 14:00 bis 15:00 Uhr stehen Ihnen sechs parallele Veranstaltungen zur Wahl:

  • WELT-WEiT-WiNKEL (Teil 2): Vorwärtsgeher I
    / im Zelt /
    mit Reinhold Frasch und diesen Missionaren: Alexander & Angelika Cyris (KinderZentrale), Daniel & Gabi Frey (Interkulturelle Teams Deutschland), Schwester Elisabeth Matter (Spanien), Daniel & Esther Paul (Spanien), Rebecca (Bangladesch), Benedikt & Verena Tschauner (Bangladesch)
  • WELT-WEiT-WiNKEL (Teil 3): Vorwärtsgeher II
    / im Großen Saal des MSZ /
    mit Martin Kocher und diesen Missionaren: Katiana König (Malawi), Aaron Köpke (Oase Neubrandenburg), Schwester Regina Kraft (Japan), Matthias & Christine (Zentralasien),
    Samuel & Johanna (Südostasien), Stephan & Susanne Trick (impact)
  • 500 Jahre Reformation – wie sieht die Zukunft der Kirchen in Europa aus?
    / im Missionshaussaal /
    mit Pfarrer Dr. Volker Gäckle und Dozenten der Internationalen Hochschule Liebenzell – IHL
  • Als Gemeinde missionarisch und gesellschaftsrelevant arbeiten
    / im Gartenlehrsaal /
    mit den Gemeindegründern Nathanael Bader und Aaron Köpke
  • Gemeinsam vorwärts – auch nach der „Flüchtlingswelle“ –
    Christsein, das Migranten und Deutsche erreicht

    / im Saal der Pilgerruhe /
    Mit den Interkulturellen Teams Deutschland
  • Freizeit-Leiter begegnen sich …
    / im Schwesternhaus /
    mit Thomas Trommer und Team

Einsegnungen

Um 13:00 Uhr werden im Zelt zahlreiche Absolventen feierlich eingesegnet.

Hier lesen Sie die Namen der Einzusegnenden in alphabetischer Reihenfolge:

Annika und David Ackermann

Rebecca und Benjamin Bär
Markus Baun
Benjamin Binder
Samuel Blutbacher
Marit und Steven Bühner
Melanie und Mark Bühner

Melanie und Steffen Cramer

Stefan Degler

Christina und Manuel Feige
Daniel Finkbohner

Kerstin und Christian Gomolka

Lucas Hain
Rosalie und Josia Haupt
Malte Hinrichs
Janik Hönes
Christina Hunekohl

Hannah Kaiser
Lisa-Kristin Keppler
Priscilla Knoll
Shari Knöpfler
Alina Koch
Rabea Kohls
Manuel Köhnlein

Andreas Liebrich

Gideon Martini
Tabitha und Paul Mehner
Christin Merz
Rahel und Timo Moullion

Jonathan Nill

Micha Pfrommer

Johannes Rempfer
Bengt Riedel
Laura Roller

Jana und Daniel Schlothauer
Lydia und David Schneckenburger
Marco Schneider
Benjamin Schöniger
Jana Schwenkschuster

Tabea und Clemens Tröger
Verena und Benedikt Tschauner

Stefanie Uhlig
Katrin und Micha Ulmer

Samuel Walther
Maria und Daniel Widmann
Sascha Wößner

Kristina und Micha Ziegler

Veranstaltunsort

Anreise zum Herbst Missions Fest

1
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6
1

Parkplatz beim Mineralbrunnen

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Parkplatz für Reisebusse, Sporthalle

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Parkplatz beim Sportzentrum

4

Bustransfer, Brühl, Sporthalle

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Bahnhof

6

Monbachtal

Legende
1 Parkplatz beim Mineralbrunnen, 2 Parkplatz für Reisebusse, Sporthalle, 3 Parkplatz beim Sportzentrum, 4 Bustransfer, Brühl, Sporthalle 5 Bahnhof 6 Monbachtal

Hinweis zur Anfahrt aus Richtung Calw / Hirsau

Die Ortsdurchfahrt in Bad Liebenzell ist – anders als auf dem Flyer vermerkt – nun zum Zeitpunkt des HerbstMissionsFestes doch nicht gesperrt. Die Anfahrt aus Richtung Calw / Hirsau ist also möglich! Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat die Straßensanierung auf das kommende Jahr verschoben.

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