Andreas und Rahel Gross – Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus.

Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim. Donec pede justo, fringilla vel, aliquet nec, vulputate eget, arcu.

In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium. Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. Aenean vulputate eleifend tellus. Aenean leo ligula, porttitor eu, consequat vitae, eleifend ac, enim. Aliquam lorem ante, dapibus in, viverra quis, feugiat a,

Schwester Gretel Ruoff – Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus.

Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim. Donec pede justo, fringilla vel, aliquet nec, vulputate eget, arcu.

In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium. Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. Aenean vulputate eleifend tellus. Aenean leo ligula, porttitor eu, consequat vitae, eleifend ac, enim. Aliquam lorem ante, dapibus in, viverra quis, feugiat a,

Lothar und Tabea Sommer – Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus.

Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim. Donec pede justo, fringilla vel, aliquet nec, vulputate eget, arcu.

In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium. Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. Aenean vulputate eleifend tellus. Aenean leo ligula, porttitor eu, consequat vitae, eleifend ac, enim. Aliquam lorem ante, dapibus in, viverra quis, feugiat a,

Michaela Ziegler – Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus.

Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim. Donec pede justo, fringilla vel, aliquet nec, vulputate eget, arcu.

In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium. Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. Aenean vulputate eleifend tellus. Aenean leo ligula, porttitor eu, consequat vitae, eleifend ac, enim. Aliquam lorem ante, dapibus in, viverra quis, feugiat a,

FRANKREICH. Seit 26 Jahren leben die Liebenzeller Missionare Sigrun und Peter Rapp in der Normandie, um evangelische Gemeinden zu gründen und Menschen zum Leben mit Jesus Christus einzuladen. Nach ihrem langjährigen Einsatz in Alençon ging es für sie und zwei ihrer fünf Söhne 2012 weiter nach Avranches. Dort sind sie gerade mit dem Bau eines neuen Gemeindesaals beschäftigt. Wir haben Peter kürzlich getroffen und ihm drei Fragen gestellt.

Welche Herausforderungen erlebt ihr in der Missionsarbeit in Avranches?
Die hohe Arbeitslosigkeit fordert uns stark heraus. Vor allem viele junge Menschen bekommen häufig nur Gelegenheitsjobs. Viele leiden deshalb unter Depressionen oder Minderwertigkeitskomplexen. Wir begleiten Betroffene, hören ihnen zu und ermutigen sie. Sie sollen erkennen, dass sie wertvoll sind und ihr Wert nicht vom Beruf abhängt. Eine weitere Herausforderung ist die Anzahl der Gemeinden in der Normandie und Bretagne. Statistisch gesehen kommen auf eine Gemeinde 30000 Einwohner. Viele Menschen fahren deshalb oft 30 bis 50 Kilometer zum Gottesdienst. Wir wünschen uns, dass vor allem junge Missionare die Notwendigkeit sehen, auch in solch minderbevölkerten Gegenden Gemeindegründungsarbeit zu beginnen. Die Menschen hier brauchen das Evangelium. Dass Bedarf besteht, zeigt sich auch in unserer Gemeinde. Viele Familien und Geflüchtete sind dazugekommen, sodass der 35 Quadratmeter große Saal zu klein geworden ist. Seit November bauen wir in der Nähe einen größeren Gottesdienstraum. Dabei greifen uns neben unseren Mitgliedern auch befreundete Gemeinden unter die Arme. Es ist schön zu erleben, dass vielen Menschen etwas an der Realisierung des Projekts liegt und sie ihr Möglichstes tun.

Du bist seit eineinhalb Jahren auch als Gefängnis-Seelsorger in Coutances tätig. Wie sieht deine Arbeit dort aus?
Das Gefängnis besuche ich meist dreimal im Monat. Ich führe Einzelgespräche mit Insassen und halte alle vier Wochen samstags einen Gottesdienst. Die Gespräche tun vielen Betroffenen gut. Oft lese ich mit ihnen in der Bibel, höre ihnen zu und bete mit ihnen. Ein Franzose, den ich dort begleitet habe, besucht seit seiner Entlassung einen nahegelegenen Gottesdienst. Darüber freue ich mich sehr. Daneben gibt es aber auch einige Negativbeispiele. Oft sitzen mir 20-jährige Drogenhändler gegenüber, die keinen Beruf gelernt haben und nichts von Jesus wissen. Viele Lebensgeschichten sind so belastend, dass es mir die Worte verschlägt. Trotzdem bin ich mir sicher, dass Gott mich dort gebrauchen möchte und ich am richtigen Platz bin. Wenn sich die Gefängnistüren hinter mir schließen, tut mir die einstündige Heimfahrt gut, wo ich vieles im Gebet klären kann.

Gibt es eine Begebenheit, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
In der Nähe von Avranches gibt es einen deutschen Soldatenfriedhof. Anlässlich des Gedenktages am 19. November erhielt ich von der deutschen Botschaft die Anfrage, eine Gedenkfeier zu organisieren. Ich freute mich darüber und sagte zu. Dann erkundigte ich mich in mehreren Schulen, ob einige Schüler bei den Feierlichkeiten die deutsche und französische Nationalhymne singen könnten. Schließlich nahmen 50 Schüler aus drei Schulen daran teil. Ich hielt bei der Veranstaltung eine kurze Ansprache und die Schriftlesung. In der Folgezeit wurde ich häufig von Eltern in der Stadt angesprochen. Es ist nicht nur Vertrauen entstanden, ich konnte auch tiefer mit ihnen über christliche Inhalte sprechen. Auch wenn es sich bei den Feierlichkeiten nicht um klassische Missionsarbeit handelte, war es indirekt ein Weg, mit den Stadtbewohnern ins Gespräch zu kommen. Und wir werden von der Heiligen Schrift ja ermutigt: “Suchet der Stadt Bestes.” (Jeremia 29,7)

ÖSTERREICH. “Du spinnst, du stellst dich gegen unsere Traditionen!”, sagte ein Afghane fassungslos zu seinem älteren Bruder, weil dieser angefangen hatte, die Bibel zu lesen und seiner muslimischen Familie erklärte, dass das Christentum die Wahrheit sei. Er wurde verstoßen. Sein Bruder aber hatte Mitleid und verhalf ihm zur Flucht. Beim Abschied erklärte der Flüchtende, wo er im Haus eine Bibel versteckt hatte: “Wenn du zurückkommst, lies darin und prüfe, ob ich wirklich verrückt bin oder, ob es die Wahrheit ist!” Dann trennten sich ihre Wege.

Der 27-Jährige fand die Bibel und begann, darin zu lesen. Nach einer Weile erkannte er: Jesus ist Gottes Sohn. Ihm wollte er folgen. Als sein Schwiegervater das herausfand, forderte er seine Tochter auf, sich von ihrem Mann zu trennen. Sie aber sagte, dass sie ihren Mann liebe und bei ihm bleibe – egal welcher Religion er folge. Weil das Ehepaar daraufhin bedroht wurde, floh es in den Iran. Dort wurden sie diskriminiert, sodass sie nach der Geburt ihres ersten Kindes weiter in die Türkei flüchteten. In dem Land ging es ihnen besser. Mit Gelegenheitsjobs konnte der Mann für seine Familie sorgen und bald kam das zweite Kind zur Welt. Nach der Geburt plagten die junge Mutter starke Rückenschmerzen und sie konnte wochenlang nicht mehr aufstehen. Zu dieser Zeit lernte ihr Mann einen Missionar kennen, der für die Frau betete. Drei Tage später waren die Schmerzen verschwunden. Für das Ehepaar war das ein Wunder Gottes und sie ließen sich taufen.

Im Zuge der Flüchtlingswelle kam die Familie dann nach Österreich. Dort lebten sie in einer Flüchtlingsunterkunft bei Graz. Als die anderen Bewohner erfuhren, dass sie Christen sind, durfte die afghanische Familie weder den Kühlschrank, noch die Küche mit anderen teilen. In dieser schwierigen Zeit fand die Familie Anschluss an eine christliche Gemeinde. Dort lernten sie die Liebenzeller Missionare Renate und Siegfried Seitz kennen, die ihnen bald von einem Wohnprojekt für christliche Geflüchtete berichteten. Als zweite Familie zogen sie dort ein. “Seitdem helfen sie beim internationalen Begegnungscafé im Haus und haben ein großes Anliegen, anderen Menschen von Jesus Christus weiterzusagen”, freut sich Siegfried. Vor allem die verschüchterte junge Frau sei aufgeblüht. Sie gehe nun offen auf andere zu und trage kein Kopftuch mehr.

Ein Höhepunkt war für die Missionare die vergangene Weihnachtsfeier: “Über 120 Geflüchtete kamen. Zwei Drittel waren Muslime. Bei der Feier erzählte der Afghane von seinen Erlebnissen mit Jesus Christus. Wir können nur staunen, wie Gott an der Familie gewirkt hat und hoffen, dass sie die Herzen von vielen weiteren Menschen berühren und zur Wahrheit führen können.”

Foto: istockphoto.com/Justin Skinner

JAPAN. Ein neuer Stadtteil, ein neues Zuhause und ein neues Umfeld: Leicht fiel einem 10-jährigen japanischen Mädchen der Neuanfang in Ome nicht. Ihr Vater hat Krebs und möchte keinem zur Last fallen. Ihre Mutter ist als LKW-Fahrerin viel unterwegs, um die Familie zu versorgen. In der Nachbarschaft kennt die Grundschülerin noch niemanden und fühlt sich oft einsam. Die Mutter hat Jesus lieb und sucht nach einer Gemeinde, wo sie und ihre Tochter hingehen können. Sie wird fündig: Vier Gehminuten entfernt gibt es eine kleine christliche Kirche. Dort gehen sie hin.

Sofort findet das Mädchen Anschluss an die Kinder der Gemeinde. Anders als ihre Tochter ist die Frau zunächst verschlossen. Beim anschließenden Kaffeetrinken stellt sie sich weit abseits. Unsere Missionarin Rahel Gross, deren Mann Andreas die 15-köpfige Gemeinde leitet, geht auf die Frau zu und die beiden kommen ins Gespräch. Sie unterhalten sich über die japanische Kultur, aber auch über ihren christlichen Glauben. Von da an taut die Mutter immer mehr auf und spricht die nächsten Male auch mit einigen anderen Frauen. Wenige Wochen später geht die 45-Jährige auf Andreas zu. Sie erzählt ihm, als dem zuständigen Pastor, von ihrem krebskranken Mann und Problemen bei ihrer Arbeit. Andreas ist ergriffen und betet für die Familie.

Am Weihnachtsgottesdienst geht die Frau dann überraschend nach vorn und erzählt voller Freude, dass bei ihrem Mann der Krebs auf wundersame Weise geheilt ist. Über diese Nachricht freuen sich alle – ebenso, wie über den darauffolgenden Besuch des Mannes, der seit Januar regelmäßig mit in den Gottesdienst kommt. Zum Kaffeetrinken bleibt er aber nie. “Vielleicht fühlt er sich verpflichtet mitzukommen, weil wir für ihn gebetet haben. Vielleicht macht er es aber auch aus freien Stücken und ist sehr verschlossen. Was auch sein Beweggrund sein mag – wir freuen uns, dass er dabei ist und glauben daran, dass Jesu Botschaft in ihm arbeitet. Wir beten weiterhin für die Familie”, sagt Rahel.

ECUADOR. Alle zwei Wochen fahren die impactlerinnen Rebekka Eppelt und Carolin Weis, die einen Jahreseinsatz bei der Liebenzeller Missionarsfamilie Erndwein absolvieren, in das abgelegene Bergdorf Piava. Dort leben Quichua-Indianer in kleinen Betonhütten und unter einfachsten Bedingungen. Der Großteil der Menschen arbeitet in der Landwirtschaft – oft reicht ihr Verdienst gerade so zum Überleben. Viele Dorfbewohner wirken abgemüht und gedrückt. Inmitten dieser Trostlosigkeit konnte ein Kids Club gegründet werden. Rebekka und Carolin helfen dabei, den Quichua-Kindern das Evangelium weiterzugeben.

Rund 40 Kinder nehmen am Programm teil. Gestartet wird jedes Mal mit einem Spiel, bei dem alle begeistert mitmachen. Im Anschluss werden christliche Lieder gesungen, auf die eine Andacht folgt. “Gerade beim geistlichen Input habe ich oft das Gefühl, dass die Kinder unaufmerksam und lustlos sind”, berichtet Rebekka. Deutlich würden viele ihr Desinteresse nach außen hin zeigen und das Programmende herbeisehnen. Oft kommt es der 19-jährigen Pforzheimerin daher so vor, als seien die mühevoll vorbereiteten Kinderstunden völlig umsonst. Desto mehr überraschte sie jedoch der vergangene Dorfbesuch: “Einige Kinder konnten auf einmal die gehörten Bibelverse auswendig aufsagen.” Es freute Rebekka, dass die Kinder doch etwas aus den vorherigen Treffen mitnahmen und Gott zeigte ihr, dass es sich auch in einem scheinbar trostlosen Dorf wie Piava lohnt, seine rettende Botschaft zu verkünden. “Nun komme ich wieder mit mehr Freude und Motivation zu den Kindern, um ihnen etwas von Gott zu erzählen.”

NEUBRANDENBURG. Mit 21 Jahren heiratete Matze. Früh stand die junge Ehe vor Herausforderungen, doch die größte war sein Alkoholproblem. Phasenweise war er trocken, doch immer wieder erlebte er Rückfälle. Als Matze dann nach der Wende in der Montage arbeitete, hatte er sich nicht mehr unter Kontrolle. Oft trank er einfach mal so eine Kiste Bier. Über 30 Jahre hielt die Ehe den Schwierigkeiten stand, dann folgte die Scheidung. Grund Nummer eins: Matzes Alkoholsucht.

Inzwischen ist der 58-Jährige über diesen Schmerz hinweg und hat eine neue Partnerin, die – wie er auch – im Neubrandenburger Reitbahnviertel wohnt. Beide, Gabi und er, kochen leidenschaftlich gerne. Durch Zufall erfuhren sie vor drei Jahren von einem Kochprojekt in der “Oase”, einem sozial-missionarischen Gemeindegründungsprojekt der Liebenzeller Mission in ihrer Nachbarschaft. Sie gingen dorthin und fanden schnell Anschluss an die Gruppe. Von da an kamen sie regelmäßig zu den Treffen. “Zunächst war die ‚Oase' für beide ein Anlaufpunkt, wo sie Gemeinschaft mit netten Menschen haben konnten”, sagt Claudia Bolanz, deren Mann Nick die “Oase” leitet.

Doch dabei blieb es nicht: Gabi und Matze wurden neugierig, was es mit dem christlichen Glauben auf sich hat. Beide wollten mehr darüber erfahren und nahmen an einem Glaubenskurs teil. Dabei trafen sie die Entscheidung, Jesus Christus nachzufolgen. Seither verspüren sie die Sehnsucht, noch mehr über ihn zu lernen und mit ihm zu leben. “Auch wenn Matze oftmals wenig Geduld mit sich hat, sehen wir ‚Oase'-Mitarbeiter viele Fortschritte bei ihm”, erzählt Claudia. Seit acht Monaten ist er trockener Alkoholiker und sagt selbst, dass Jesus ihn von dieser Last befreit hat. Doch nicht nur das: Matze bringt sich auch in der Gemeinde ein. “Motiviert besucht und bereichert er den Männerhauskreis und hält einmal im Monat die Schriftlesung im Gottesdienst. Darüber hinaus kocht er für die Gemeinde – so auch vor Kurzem, als junge Leute aus Bad Liebenzell zu einem Einsatz da waren”, freut sich Claudia. Um ihren Glauben öffentlich zu bekunden, wollen sich Gabi und Matze Mitte Februar taufen lassen.

MALAWI. Lange Zeit verdiente Livingsson sein Geld mit dem Verkauf von Fischen auf dem Wochenmarkt. In dem Glauben, seinen Absatz mithilfe von Magie zu steigern, bediente er sich der Zaubermedizin. Als Zeichen dafür trug er stets eine kleine Götzenfigur bei sich, wenn er auf den Markt ging. Auch später noch, als er mit 26 Jahren auf eine Empfehlung nach Mbere kam, um am Chisomo-Zentrum eine theologische und handwerkliche Ausbildung zu erhalten. Seine Frau Vailet begleitete ihn. Beide ahnten nicht, dass dies ihr Leben völlig verändern würde.

Livingsson und Vailet lernten in den zehn Ausbildungsmonaten Jesus Christus kennen. Fröhlich verkündeten sie vor ihren Mitstudenten und den Liebenzeller Missionaren Mirjam und Joachim Berger: “Wir haben die Figur weggeworfen und die Zaubermedizin hinter uns gelassen, weil wir darauf vertrauen, dass Gott uns versorgt.” Seither sind drei Jahre vergangen. Das Ehepaar lebt nun mit seiner Tochter Tamara 15 Kilometer entfernt in einem kleinen Dorf. Dennoch kommt die Familie oft mit dem Fahrrad zu Besuch: “Ihre Verbundenheit zeigt, wie sehr sie von der Ausbildung profitiert haben”, freut sich Joachim.

#An einem Sonntag entschlossen sich die Missionare, mit ihren Töchtern ins Dorf zu fahren, um die drei zu besuchen. Gemeinsam ging es dort in den Gottesdienst, wo Livingsson die Predigt hielt. Für Mirjam und Joachim war es schön zu sehen, dass Livingsson trotz seiner vielen Arbeit in der Landwirtschaft und der Schreinerei Verantwortung in seiner Gemeinde übernimmt. Auch freuten sie sich, dass die Besucher ihm aufmerksam folgten, denn das sei nicht selbstverständlich: “Die Menschen kennen die Prediger und deren Lebensstil. Passt dieser nicht zu dem, was sie sagen, schalten die meisten sofort ab”, erklärt Joachim. Begeistert beobachteten die Missionare aber, wie viele Gottesdienstbesucher aktiv wurden und Fragen beantworteten. Sie sind sich sicher, dass die Dorfbewohner erkannt haben, wie ehrlich Livingsson und Vailet mit Jesus leben. Auch dass Livingsson vom Pastor zum Gemeindeleiter ernannt wurde, und einmal sein Nachfolger werden soll, sei nicht üblich in Malawi: “Das Pastorenamt genießt hohes Ansehen und wird normalerweise innerhalb der Familie weitergegeben, und nicht an Außenstehende.”