BURUNDI. Diagnose Krebs mit 21 Jahren! Vor ziemlich genau einem Jahr sagten ihr das die Ärzte – ein großer Schock für Ella*. Die ersten Monate ging es ihr sehr schlecht. Es wurde vieles ausprobiert, um den Krebs zu besiegen, doch er war nicht mehr aufzuhalten. Deshalb stürzte sie sich ins Leben.

Ella engagierte sich als Mitarbeiterin in der Sonntagsschule. Sie war eine lebensfrohe, aktive junge Frau, die sich in den letzten Monaten voll in die Gemeinde eingebracht hat – wohlwissend, dass ihre Zeit begrenzt ist.

Zwei Wünsche hatte sie noch. Zum einen wollte sie so gerne bei der Weihnachts-Aufführung mitmachen, und zum anderen war es ihr ein Anliegen, getauft zu werden. Beide Wünsche erfüllte ihr Gott. Mit Begeisterung erlebte sie ihren Auftritt beim Theaterstück in der Gemeinde, und am gleichen Tag wurde sie im Anschluss an den Gottesdienst getauft. Den Nachmittag verbrachte sie bei uns, um zu feiern. Schon am nächsten Tag verlor Ella das Bewusstsein, und in der Nacht auf Dienstag starb sie.

Jeder von uns wurde herausgefordert zu überlegen, was im Leben wirklich wichtig ist. Auch wenn wir nicht verstehen, warum Ella so früh gehen musste, haben wir als Gemeinde Gott gedankt und gefeiert, dass sie nun bei ihm sein darf. Viele waren berührt von dem Zeugnis, das sie hinterlassen hat.
Als Missionare teilen wir Freude und Leid mit den Menschen – eine nicht immer leichte Aufgabe. Deshalb sind wir dankbar für alle Unterstützung und jedes Gebet.
Alex und Tabea Biskup

Bitte unterstützt unsere Arbeit in Burundi und vielen weiteren Ländern mit einer Spende. Herzlichen Dank!

 

*Name geändert

„Liebe geht durch den Magen – die beste Botschaft der Welt aber auch.“ Das bewiesen die Mitarbeiter der Jungen Kirche Berlin-Treptow um Dirk Farr beim „Kitchen Switchen“. Die Idee dabei: Entweder ist jemand Gastgeber, kocht den Hauptgang und stellt sein Esszimmer für die Gäste zur Verfügung. Dafür kommen Vorspeise und Nachspeise direkt nach Hause.
Oder: Als Gast kocht man mit dem Teampartner Vorspeise oder Nachspeise und bringt sie mit. Zu jedem Gang kommen so zwei Gästeteams in eine Küche und reisen danach zur nächsten Küche weiter. So isst man an diesem Abend drei Gänge in drei verschiedenen Küchen mit unterschiedlichen Gästen.

Ziel war es, Menschen in der Gemeinde unkompliziert kennenzulernen, so der Liebenzeller Mitarbeiter. Die Idee hatten die Mitarbeitenden der Jungen Kirche Berlin-Treptow in einer anderen Gemeinde aufgeschnappt und in den vergangenen Jahren immer weiter verfeinert. Entscheidend ist nicht die Größe der Gesamtgruppe, sondern die Gelegenheit, dass man bis zu zwölf Menschen ein wenig besser kennenlernt – und sie einen.

Und die Aktion kam sehr gut an; rund 40 Personen nahmen daran teil. „Besonders nach der langen Corona-Zeit war es wunderbar. Die Teilnehmenden haben es genossen, sie haben andere kennengelernt oder ihre Freundschaft vertieft“, sagte Dirk Farr. Im Anschluss fand eine ausgelassene After-Dinner-Party in den Gemeinderäumen statt.
Dirk Farr empfiehlt, die Aktion einfach einmal auszuprobieren: „Gastfreundschaft und miteinander Essen war bereits bei Jesus ein Herzöffner. Besonders für diesen Sommer und Herbst kann das ein richtig großer Booster für die Gemeinschaft werden.“ Ein „Handbuch“ mit allen organisatorischen Details, Hinweisen zu gutem Team-Matching und allem, was man für den Abend braucht, kann man direkt bei Dirk Farr erhalten.

Dirk und Angelika Farr sowie Nikolai Bolanz starteten 2007 das Gemeindegründungsprojekt Junge Kirche Berlin-Treptow. Im Filmpalast Astra feiern die Besucher die wöchentlichen Gottesdienste: Bunt, ein bisschen laut und immer nah an Jesus und dem Alltag der Besucher dran. Parallel erleben Kinder die auf sie zugeschnittene Kinderkirche. Unter der Woche gibt es Angebote für Teenager, Kleingruppen und Schulungen, die helfen, den Glauben mutig zu leben und ihn lebendig in den Großstadtalltag zu transportieren.