BURUNDI. Burundi leidet trotz Friedensschluss mit der letzten Rebellengruppe immer noch stark an den Folgen des Bürgerkriegs. Unter den einzelnen Volksstämmen herrschen Misstrauen und Vorbehalte. Deshalb braucht das Land dringend Menschen, die Christen theologisch ausbilden, damit sie Hoffnungsträger und Friedensstifter sein können. Die Liebenzeller Mission unterstützt die Bibelschule in Muramvya. Neben der Theorie sollen auf der Bibelschule auch praktische Kurse belegt werden können. Konzipiert ist die Bibelschule für Laienmitarbeiter aus dem ländlichen Bereich, da gerade die Gemeinden dort wachsen und der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern groß ist. Die LM arbeitet seit 1992 in Burundi.

BURUNDI. Die Liebenzeller Missionarsfamilie Alex und Tabea Biskup arbeitet in ihrem Missionsdienst in Bujumbura mit der einheimischen Anglikanischen Kirche zusammen. So war Alex Biskup auch Teil der zuletzt stattfindenden alljährlichen Pastorenkonferenz der Anglikanischen Kirche, bei der er gebeten wurde „eine Einheit zum Thema ‚Versöhnung‘ zu halten“.

„Versöhnung“ – ein nicht gerade einfaches und selbstverständliches Thema in einem Land, das noch immer die Spuren des damaligen Bürgerkrieges in sich trägt, und gerade erneut von Gewaltwellen und politischen Unruhen heimgesucht wird. Inmitten dieser Situation stellten sich die etwa 40 Pastoren der herausfordernden Einheit und erlebten die Bedeutsamkeit von Versöhnung ganz persönlich, als ein Pastor anschließend vor den Teilnehmern und dem Bischof Schuld bekannte und um Vergebung bat. „Das hat einige Anwesenden zu Tränen gerührt. Das war gelebte Versöhnung: ein Bruder wurde wieder herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen.“