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SAT-7 feiert Norooz mit Persern auf der ganzen Welt

LONDON. Am Dienstag, 20. März, feierten Millionen Perser weltweit das Neujahrsfest „Norooz“, das mit dem kalendarischen Frühling einhergeht. Anlässlich der Feierlichkeiten gestaltete der persische Sender SAT-7 PARS eine Spezialsendung mit abschließendem Neujahrs-Countdown.

An Norooz verbringen Perser viel Zeit mit ihrer Familie und mit Freunden. Familiär ging es auch während der einstündigen Sondersendung im Londoner Studio zu, bei der das gesamte Team des SAT-7-Kanals zusammentraf. Zwei iranische Kollegen wurden sogar von Zypern aus live hinzugeschaltet.

Zuschauer weltweit verbinden

Neben persischer Livemusik und einem Quiz wurde ein Videobeitrag über eine Familie gezeigt, die Einblicke gewährte, wie sie Norooz in London feiert. Der traditionelle „Haf Sin“-Tisch durfte dabei nicht fehlen. „Das ist ein Esstisch, auf dem sieben Gegenstände platziert werden, die symbolisch für den Frühling und für Erneuerung stehen. Grüne Pflanzen und Goldfische, die das Leben wiederspiegeln, gehören ebenso dazu, wie etwa eine Bibel, die Weisheit symbolisiert“, erklärt der Liebenzeller Missionar Paulus Hieber, der seit zehn Jahren als Sendetechniker und Kameramann bei SAT-7 mitwirkt. In jedem persischen Haushalt sei an Norooz ein solch festlich geschmückter Tisch zu finden. So auch im Londoner Studio, an den sich die Moderatoren und die Band setzten. Auch dadurch wurde eine heimische Atmosphäre geschaffen. „Wir hoffen, dass sich unsere Zuschauer durch die Sendung weltweit besonders verbunden gefühlt haben“, sagt Paulus. Vor allem für Christen im Iran, die in ihrem muslimisch geprägten Umfeld isoliert leben, oder für Geflüchtete, die von ihren Verwandten getrennt sind, sollte die Sendung ein Zuspruch sein.

Ein Ritual wird in Frage gestellt

Darüber hinaus wurde auch den Opfern großer Unglücke im Iran gedacht: „Dieses Jahr stießen zwei Schiffe zusammen, ein Flugzeug stürzte ab und es gab ein schweres Erdbeben. Viele Menschen haben dabei Familienmitglieder und Freunde verloren“, schildert Paulus. Im Gedenken an sie gab es eine Gebetszeit mit Miltan, einem iranischen Pastor, der wöchentlich die Livesendung „Unsere Nachbarschaft“ moderiert. Danach blickten alle dem neuen Kalenderjahr 1397 erwartungsvoll entgegen. In Anspielung auf den traditionellen Frühjahrsputz als Zeichen von Erneuerung erinnerte der Produzent Moe Pooladfar die Zuschauer an etwas Wesentliches: „Wahre Erneuerung geschieht nur, wenn wir uns durch Gottes Wort erneuern lassen. Es ist wichtig, dass wir uns auch im neuen Jahr auf seine Versprechen fokussieren.“ Den anschließenden Countdown und Jahresanbruch feierte das SAT-7-Team dann mit rund 13.000 Zuschauern.

Jesus lässt sich von Menschen finden

Nach der Sendung gingen viele Zuschriften über die Telegramm-App ein – ein Kanal, den die iranische Regierung nicht kontrollieren darf. Beispielsweise schrieb der Iraner Saber: „Durch eure Programme habe ich das Christentum kennengelernt und mein Leben Jesus Christus anvertraut. Als ich meiner Tochter und meiner Enkelin davon erzählte, vertrauten auch sie ihr Leben Jesus an.“ Solche Zuschriften seien es, die das Team von SAT-7 immer wieder bekräftigen, dass sich ihr Einsatz für Jesus Christus auszahlt, und er sich von Menschen finden lässt.