Wenn Gott Lebenspläne durchkreuzt und einem das Wichtigste und Liebste nimmt – was dann? Mache verbittern und wenden sich enttäuscht von Gott und dem christlichen Glauben ab. „Wenn Gott bei mir mit 13 Jahren nicht so große Knieprobleme zugelassen hätte, dass ich das für mich Wichtigste – das Fußballspielen – aufgeben musste, wäre ich nicht mehr Christ.“ Das sagt die 23-jährige Eileen Lambert, die in Bad Liebenzell an der Interkulturellen Theologischen Akademie studierte und neben dem Schreiben ihrer Bachelorarbeit zurzeit bei der Jüngerschaftsschule der Liebenzeller Mission arbeitet.

Eileen wuchs mit drei älteren Geschwistern in einer gläubigen Familie in Bassum auf, das rund zwanzig Kilometer südlich von Bremen liegt. Sie gehörten der Freien evangelischen Gemeinde im nahegelegenen Syke an. Nach ihrem Abitur besuchte Eileen ein Jahr lang im südafrikanischen Pretoria die Jüngerschaftsschule von Operation Mobilisation (OM), eine internationale christliche Hilfsorganisation und Missionsgesellschaft. „Diese Zeit war für mich lebensverändernd, ich lernte erst dort Jesus Christus so richtig kennen“, blickt Eileen zurück. Dabei engagierte sie sich auch in einem Sportprojekt mit aidskranken Kindern und Drogenabhängigen. Danach arbeitete sie für OM für drei Monate in Südostasien: Sie war in der Kinder- und Jugendarbeit tätig, erteilte Englischunterricht an Schulen und strich Zimmer. „Dort habe ich auch regelrecht von Gott einen Ruf in die Missionsarbeit im Ausland erhalten.“ Eileen lernte in Südafrika einen Studenten der Internationalen Hochschule Liebenzell kennen und wollte ursprünglich auch Theologie und Soziale Arbeit studieren. Sie entschied sich aber dann für die Interkulturelle Theologische Akademie, ebenfalls in Bad Liebenzell, da sie stärker von Anfang an auf die weltweite Mission ausgerichtet ist. So absolvieren die Studenten unter anderem auch ein Praktikum im kanadischen Toronto, in der sie das Zusammenleben von verschiedenen Kulturen kennenlernen.

Eine Norddeutsche lernt die Maultauschen kennen

Bad Liebenzell war für sie dann schon „kulturell anders“: Sie kannte die Liebenzeller Mission absolut nicht: „Ich wusste nicht einmal, wie der Direktor heißt, als ich mit meinem Studium anfing.“ Und: „Ich hatte bis dahin noch nie Maultauschen gegessen – und nun gab es diese gefühlt jede Woche einmal in der Kantine“, erzählt sie lachend. Auch an die besondere schwäbische Grammatik musste sie sich gewöhnen. Ebenso war sie die indirekte Art der Kritik bislang nicht so gewohnt: „Wir Norddeutsche sind hier viel direkter, gelten von daher auch aber als kühler.“ An den Schwaben schätzt sie die herzliche Gastfreundschaft: „Man sagt ihnen nach, dass sie geizig seien. Das gilt aber beim Umgang mit Gästen absolut nicht.“

Gott als liebenden Vater kennenlernen

Eileen ist nun ausgebildete Gemeindehelferin. In ihrer Bachelorarbeit, die sie momentan schreibt, will sie den Malawi-Einsatz der Jüngerschaftsschule auswerten, den sie leiten wird. Die „Firemountain Training School (FTS)“ der Liebenzeller Mission besuchen zurzeit für ein halbes Jahr elf Jugendliche im Alter von 18 bis 20 Jahren, um ihren Horizonte zu erweitern, Jesus nachzufolgen und den Charakter zu formen. Dabei leben sie in einer großen Wohngemeinschaft, erhalten inspirierende Impulse und arbeiten bei sozialen und missionarischen Projekten mit. So ist Eileen bei missionarischen Einsätzen dabei und als Mentorin tätig. Besonders Freude macht ihr das „Serve“ (Dienen)-Programm. Dabei helfen die Jugendlichen pro Woche für zwei Stunden in Familien und Betrieben mit. Eileen wünscht sich, dass die Teilnehmer die Jüngerschaftsschule genauso gewinnbringend und lebensverändernd erleben wie sie ihre Zeit in Pretoria. Besonders am Herzen liegt Eileen, dass die Jugendlichen Gott als liebenden Vater kennenlernen. Das sei umso wichtiger, da viele Jugendliche in Deutschland schlechte Erfahrungen machten oder ohne Vater aufwuchsen, so ihr Eindruck: „Sie haben von daher verständlicherweise kein positives Vaterbild.“ Ebenso will sie den Jugendlichen für die Mission begeistern. Eileen selbst plant, mit ihrem Verlobten, der ebenfalls in Bad Liebenzell studiert, nach ihrer Hochzeit im kommenden Jahr dann als Missionare im Ausland zu arbeiten.

Bewusste Entscheidung, Gott zu vertrauen

Ein großer Einschnitt bedeutete für Eileen, dass sie mit 13 aufhören musste, Fußball zu spielen. Sie übte diesen Sport bereits mit drei Jahren begeistert aus. „Neben meiner Jungs-Mannschaft spielte ich auch in verschiedenen Auswahlmannschaften und war auf dem besten Weg in die Nationalelf.“ Und dann der Schock: Das Knie machte nicht mehr – und sie musste diese Sportart aufgeben. Wie geht man damit um, wenn Gott einem das nimmt, das einem lieb und wichtig ist? „Gott hat mir nichts genommen, er hat etwas zugelassen. Er hat einen guten Plan für mein Leben“. Daran hält sich Eileen fest. „Gleichwohl tut es immer noch sehr weh, nicht mehr so Fußball spielen zu können“, räumt sie ganz offen ein. Sport ist ihr immer noch sehr wichtig, „denn er verbindet Menschen und man kommt mit ihnen dadurch sehr schnell in Kontakt“. Letztlich ist Eileen überzeugt: „Es ist Gnade, wenn man es schafft, an Gott dranzubleiben, wenn Dinge passieren, die man nicht einordnen und das Gute zunächst nicht sehen kann.“ Dabei hilft ihr immer wieder die bewusste Entscheidung, auf Gott zu vertrauen und sich auf sein Wort zu verlassen, dass er alles im Griff hat und er letztlich alles richtig führt: „Ich will daran festhalten, dass Gott es gut mit mir meint.“

FRANKREICH. Auch in Frankreich gedachte man am Volkstrauertag den Opfern der beiden Weltkriege. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr die Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Die Gedenkfeier auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Huisnes-sur-Mer (Normandie) organisierte der deutscher Missionar Peter Rapp maßgeblich mit. Dabei las er auch einen Psalm und sprach ein Gebet. An der Feier nahmen neben hochrangigen Vertretern des lokalen Militärs und der örtlichen Behörden auch Schüler aus Frankreich und Deutschland teil.
Im vergangenen Jahr hatte Rapp erstmalig die Gedenkfeier vorbereitet, zusammen mit der Deutschen Botschaft in Paris, dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge und den hiesigen Lehrern, die ihn kennen und schätzen. Diese Feier enthält von ihrer Ursprungsidee auch eine geistliche Ansprache und Gebet. „2017 ich war als einziger kirchlicher Vertreter dabei“, sagte Rapp, der seit 1991 mit seiner Frau Sigrun in Frankreich unter anderem christliche Gemeinden gründet. In diesem Jahr wollte er die Gedenkfeier auch im geistlichen Bereich auf breitere Basis stellen. Dazu lud er einen befreundeten katholischen Priester ein, der in der Nähe der Gedenkstätte wohnt. Zusammen übernahmen sie die Schriftlesung, die geistliche Ansprache und das Gebet. Dabei erinnerte Rapp in seinem Gebet dabei daran, dass Gott die Versöhnung der Völker ermögliche. Er habe durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes Jesu die Menschen mit ihm versöhnt.

Gedenkfeier bringt Menschen zusammen
Rapp ist sehr dankbar, dass er an den Gedenkveranstaltung mitwirken konnte: „Ich erlebe, dass durch die Vorbereitungen und der Durchführung Verbindungen zwischen Menschen aufgebaut werden, die sich vorher nicht kannten. Eines der Vorbereitungstreffen fand in unserem neuen Gemeindesaal statt.“ Nach der Zeremonie konnte er beim Umtrunk auch mit führenden Militärangehörigen und Behördenvertretern sprechen. Die Beteiligung von Rapp wurde sehr geschätzt. So wurde er gebeten, im Kreis mitzuarbeiten, der die Gedenkfeierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges im nächsten Jahr vorbereitet.

DEUTSCHLAND. Junge Menschen, die dem christlichen Glauben fernstehen, lassen sich nur schwer zu christlichen Veranstaltungen einladen. Eine ungewöhnliche Idee hatte nun die Junge Kirche Berlin-Treptow (JKB), eine missionarische Arbeit der Liebenzeller Mission: Sie lud zusammen mit der evangelischen Gemeindearbeit Oderin in Brandenburg zu einem Freiluft-Gottesdienst ein – mit Freibier. An den Vorbereitungen beteiligten sich auch viele Bürger aus Oderin, die bis dahin keinen Kontakt zu Kirche hatten, berichtet Dirk Farr. Er engagiert sich seit 2006 mit seiner Frau Angelika in Berlin in der missionarischen Gemeindeaufbauarbeit.

Bei dem Gottesdienst mit über 100 Besuchern trat eine Band aus Berlin auf. Der Evangelist und Gemeindegründer der Liebenzeller Mission, Jan Edler (Frankfurt), predigte über „Jesus, was ist das denn für ein Typ?“. Dabei zeigte der Theologe auf, wie Gottes Sohn das Leben jedes Menschen zum Guten verändern kann und er Sinn und Hoffnung gebe. Die JKB-Mitarbeiterin Jana Kontermann berichtete, wie Gott ihr Leben veränderte. Niemand dachte je, dass aus ihr etwas werden würde. Aus der schüchternen, ehemaligen Hauptschülerin sei eine Frau geworden, die in einer Leitungsposition nun arbeite und es liebe, auf der Bühne zu stehen. Im Anschluss gab es für die Gäste Freibier und Gegrilltes, Kaffee und Kuchen. Parallel gab es für Kinder ein gesondertes Programm.
Laut Dirk Farr stieß das ungewöhnliche Angebot auf positive Reaktionen: „Viele waren begeistert, dass man Gottesdienst so mit moderner Musik und lebensnaher Predigt feiern und erleben kann.“ Es lohne sich, Gott zu vertrauen und in persönliche Beziehungen investieren, so der Theologe. „Es war herrlich zu sehen, wie gewinnend ein Gottesdienst sein kann, wenn Jesus im Zentrum steht und er gleichzeitig nah bei den Menschen ist.“

Nun planen die Verantwortlichen einen weiteren Gottesdienst in ähnlicher Form. Weiterhin gibt es einmal im Monat eine offene Bibelgruppe, in der die Teilnehmer gemeinsam in der Bibel lesen und sich darüber austauschen.

Seit letztem Jahr bin ich für das Projekt „BAHO – Hilfe für benachteiligte Kinder und Familien“ in Burundi zuständig. Nach meinem Heimataufenthalt kam ich im Juni 2018 zurück nach Afrika.

Während des Sommers besuchte ich jede der sieben Gemeinden, mit denen wir im BAHO-Projekt zusammenarbeiten. Ich wollte sie besser kennenlernen und mit den Mitarbeitern eine Bestandsaufnahme machen. Dabei stellte ich fest, dass viele BAHO-Gruppen sehr innovativ sind und viele Ideen haben, aber Schulungs-Material oder die Mittel oft fehlen.
Ich fragte mich, wie wir ihnen helfen könnten. Im September kam eine Freundin auf mich zu, die bei der afrikanischen Organisation „HigherLife“ hier in Burundi arbeitet. Sie geben Stipendien für Schulgelder an bedürftige Kinder aus. Meine Freundin erklärte mir, dass ihr Team jedes Jahr eine „Dankesaktion“ macht und mit eigenen Geldern bedürftige Kinder und Familien unterstützt und damit ein Segen sein wollen. Sie bat mich, ob ich ihr aufschreiben könnte, was wir bei BAHO machen, denn sie wollte vorschlagen, dass ihr Team einer unserer BAHO-Gruppen helfen könnte.

Ende Oktober hörte ich dann wieder von ihr. Ihr Team hatte entschieden, unsere Gruppe in Gatumba (nahe der kongolesischen Grenze) zu unterstützen. Wir planten ihren Besuch für den 10. November. Drei Tage vorher rief sie mich aufgeregt an und erzählte mir, dass auch der große Telefonanbieter „Econet-Leo“ davon gehört hatte und anfragte, ob dieser auch ein Team zu unserer Gruppe schicken könnte. Am 10. November fuhren wir mit mehreren Autos frühmorgens los Richtung Gatumba.
Als wir dort ankamen, war der Raum, in dem die Feier stattfinden sollte, schon schön dekoriert und die Kinder warteten aufgeregt, dass es losging. Sie begrüßten uns fröhlich mit Liedern in der Landessprache „Kirundi“, während wir noch unsere mitgebrachten Geschenke aus den Autos entluden.

Nach der offiziellen Begrüßung des Pastors präsentierten uns die Kinder einstudierte Tänze und ein kleines Theaterstück. Nun gab es die offizielle Überreichung der Geschenke an den Pastor und die BAHO-Verantwortlichen von Gatumba. Als die Kinder sahen, dass unter den Geschenken auch Fußbälle, Trikots für die Jungs und traditionelle Stoffe für die Mädchen waren, gab es aufgeregte und freudige Zwischenrufe von den Kindern. Man konnte ihnen förmlich ihre Aufregung und Freude abspüren.
So lange schon hatte die Fußballgruppe ohne einen Ball trainiert und nun kam endlich die große Überraschung und Antwort auf ihre Kindergebete.

Doch das Team war nicht nur gekommen, um den Kindern Geschenke zu überreichen, sondern auch um sie besser kennenzulernen und Zeit mit ihnen zu verbringen. So gab es Snacks und eine Limo für alle und einige gemeinsame Gruppenspiele, die allen viel Freude bereitete.

Als das Team hörte, dass einer unserer Jungs Vollwaise ist, waren sie bewegt und entschieden, sich von nun an alle seine Schulkosten zu übernehmen. Da war auch die Überraschung bei uns als BAHO-Team groß. Mit so etwas hatten wir nicht gerechnet.

Wir sind sehr dankbar für diesen Tag und den Segen, den Gott diesen Kindern durch das Team von „HigherLife“ und „Econet-Leo“ gebracht hat.

Ich staune immer wieder, welche Möglichkeiten Gott hat und wie er unterschiedliche Menschen und Beziehungen nutzt, um das Leben von unseren BAHO-Kindern zu verändern.
Es ist wunderbar, sehen zu dürfen, wie Gott sich um diese Kinder sorgt und Möglichkeiten hat, um ihnen eine Freude zu machen.
Mein persönliches Highlight war, dass Burundier Burundiern halfen.

BAD LIEBENZELL. Zum zwölften Mal hat die Liebenzeller Mission die Initiative „Weltweit Hoffnung schenken“ gestartet. Mit der Aktion sollen Menschen in aller Welt neue Hoffnung schöpfen. Im Blick sind besonders Menschen aus Regionen, die nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen und keine Lobby haben. Dieses Jahr steht das afrikanische Sambia im Zentrum der Initiative.

Sambia ist ein Land mit vielen jungen Menschen und großem Potenzial. Doch die hohe HIV-Rate, schlechte Bildung und Missernten machen den Menschen das Leben schwer. Ziel der Projekte der Liebenzeller Mission ist es, Menschen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. In einer Stadtrandsiedlung der Großstadt Ndola begleiten Mitarbeiter Aidsbetroffene und bieten seelsorgerliche Hilfe an. Es gibt Sportturniere für Kinder, Hausaufgabenbetreuung und eine Bücherei mit Plätzen zum Lernen. Kleinbauern bekommen praktische Tipps, wie sie ihre Erträge auf natürliche Art steigern können – zum Beispiel indem sie Kompost verwenden und den Boden feucht halten.

An einer internationalen Schule leben und lernen Kinder aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten gemeinsam. Kinder aus armen Familien und Waisen erhalten Freiplätze, die über die Schulgebühren der reicheren Kinder und durch Patenschaften finanziert werden. Hier erhalten sie eine Schulbildung auf hohem, internationalen Niveau und mit christlichen Werten. „Wir wünschen uns, dass die Schüler zu Hoffnungsträgern werden und ihr Land in den nächsten Jahren prägen und voranbringen“, sagt Projektkoordinatorin Bettina Heckh.

„In Sambia engagiert sich die Liebenzeller Mission seit mehr als 30 Jahren. Eine langfristige Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort ist uns wichtig. Nur so wird eine nachhaltige Hilfe möglich“, erklärt Bettina Heckh, die selbst mehrere Jahre in Sambia im Einsatz war.

Unterstützen kann man die Aktion nicht nur mit einer Spende, sondern auch mit aktiver Mitarbeit, sagt Bettina Heckh: „Die Initiative ereignet sich gut als Projekt für einen Weihnachtsmarkt oder als Spendenprojekt für eine Betriebsfeier“. Für Kinder hat sich die Projektkoordinatorin eine besondere Aktion ausgedacht. Kinder in Deutschland können Schulhefte gestalten und damit Kindern in Sambia eine Freude machen. „Viele Eltern in Sambia können ihre Kinder nicht oder nur unzureichend mit Schulmaterial ausstatten. Da ist die Freude natürlich groß, wenn die Kinder Schulhefte geschenkt bekommen – erst recht, wenn sie schön verziert oder mit einem Hefteinband gestaltet sind“, so Bettina Heckh. Die Hefte werden in der Zentrale der Liebenzeller Mission gesammelt und dann nach Sambia gebracht.

Weitere Informationen zu den Projekten und ein Projektvideo gibt es im Internet unter
www.weltweit-hoffnung-schenken.de oder direkt bei Bettina Heckh unter Telefon 07052 17-128 oder E-Mail hoffnung@liebenzell.org. Dort können auch Materialien zu der Aktion wie Plakate, Handzettel, Fotos oder Spendendosen angefordert werden.

Spendenkonto:
Liebenzeller Mission
Sparkasse Pforzheim Calw
IBAN: DE27 6665 0085 0003 3002 34
BIC: PZHSDE66
Vermerk: Spendencode 1440-37

Anden-Hochland, bunte Märkte und jeden Tag frische Bananen – das war das Umfeld für Heiko und Simone Erndwein in den letzten zwölf Jahren. Als Missionare waren sie in Ecuador im Einsatz. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit war die theologische Schulung von Quichua-Indianern. Jetzt ist Familie Erndwein zurück in Deutschland. Wir haben Heiko einige kurze Fragen gestellt.

Warum seid ihr nach Deutschland zurückgekehrt und habt euren Einsatz in Ecuador beendet?
Unsere Arbeit und unser Leben in Ecuador hat uns sehr gut gefallen. Aber letztendlich hat uns vor allem die Schulfrage zurück nach Deutschland geführt. Die Kinder zu Hause zu unterrichten, war einfach nicht mehr länger möglich. Und das Niveau in den ecuadorianischen Schulen passt nicht mit dem deutschen zusammen.

Was hat die LM-Missionsarbeit in den letzten Jahren in Ecuador bewirkt?
Was die Arbeit der Liebenzeller Mission in Ecuador auszeichnet, ist die Nachhaltigkeit. Unser Ziel war es: Quichua-Indianer vorzubereiten und fit zu machen – durch Schulung und Multiplikation. Die Arbeit ist immer so angelegt, dass es weitergehen soll, wenn wir Missionare weiterziehen.
Mit einigen Leuten in Ecuador bin ich noch in Verbindung. Die Einheimischen sind motiviert und machen weiter. Das freut uns sehr.

Was wird euch an Ecuador am meisten fehlen?
Für die Kinder sind es die Freunde, ihre Haustiere und das südamerikanische Essen. Für uns sind es die Beziehungen zu den Menschen, die wir über viele Jahre begleitet haben und wo einfach auch viele Freundschaften entstanden sind. Auf Dauer wird das Kontakthalten über die Distanz schwierig. Ein guter Bekannter von mir hat zum Beispiel nicht einmal ein Handy.

Habt ihr vor, eines Tages wieder nach Ecuador zurückzukehren?
Absolut. Wenn unsere Kinder etwas größer sind, wollen wir als „Abschluss“ nochmals alle gemeinsam nach Ecuador reisen und einige Leute wiedersehen.
Wir können es uns aber auch vorstellen, wieder in die Mission zu gehen, wenn die Kinder dann alle die Schule abgeschlossen haben werden. Aber wir sind nicht auf Ecuador festgelegt und sind gespannt, was Gott noch alles mit uns vorhat.

Papua-Neuguinea (PNG) ist das Land ihrer Berufung. Insgesamt 22 Jahre waren René und Elisabeth Bredow dort als Missionare im Einsatz – und das in mehreren Etappen. Denn zwischendurch war René als Missionsreferent in Deutschland und als Dozent in Bangladesch tätig. Jetzt sind sie wieder in Deutschland. Wir haben ihnen einige kurze Fragen gestellt.

Warum seid ihr nach Deutschland zurückgekehrt und habt euren Einsatz in PNG beendet?
Von vornherein war geplant, dass wir nochmals vier Jahre in PNG sind, um dort die Teamleitung zu übernehmen. Wir hatten vereinbart, dass wir mit unserem jüngsten Sohn David nach Deutschland zurückkehren, wenn er die Schule abgeschlossen hat. Nun hat David sein Abitur und wir sind wieder in Deutschland.

Was sind eure Pläne für die Zukunft? Werdet ihr eines Tages nochmals nach PNG gehen?
Bis nächstes Jahr im Sommer sind wir noch im Reisedienst und berichten in Gemeinden über unsere Arbeit in PNG. Was danach kommt ist offen. Vielleicht geht es nochmals in die Mission oder wir übernehmen eine pastorale oder interkulturelle Aufgabe in Deutschland.

Gibt es eine Begegnung in eurer Zeit PNG, die euch in besonderer Erinnerung geblieben ist?
Da gibt es natürlich viele, aber eine bewegt uns immer noch sehr. Nambuwei war von 1990 bis 1996 unsere Haushaltshilfe in PNG. Als sie hörte, dass wir im Juni PNG verlassen, kaufte sie sich extra ein Flugticket, um zu uns zu fliegen und uns nochmals zu sehen. Sie meinte, dass es sie sehr geprägt hatte, wie wir als Familie lebten. Sie hätte sehr viel für ihr Leben gelernt. Das hat uns natürlich gefreut. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass sie in ihrer Kindheit viel Gewalt erlebt hatte und nun eine selbstbewusste Frau ist.
Eines ihrer Kinder hat sie übrigens René genannt. Für das Rückflugticket in ihre Provinz hatte sie dann kein Geld mehr. Das haben wir dann für sie übernommen.

Was fasziniert euch an PNG?
Vieles. Besonders aber vermutlich, dass du in PNG mit jedem auf der Straße über den Glauben sprechen kannst und selbst auch ständig darauf angesprochen wirst. Im Gegensatz zu Deutschland, wo Glaube oft als Privatsache gesehen wird, ist er in PNG Teil des öffentlichen Lebens. Außerdem begeistert uns auch die Zeit, die die Leute haben. Und ihre Dankbarkeit. Sie sehen das Gute, das Gott ihnen gibt.

Der Glaube an Geister nimmt viele Menschen in PNG gefangen. Sie leben in täglicher Angst. Wie können sie davon frei werden?
Um nochmals auf Nambuwei zurückzukommen. Sie lebte mit uns auf Station und hatte oft keine Lust auf Gemüse und Obst. Wir sagten ihr dann, dass sie mehr vitaminreiches Obst essen soll, um gesund zu bleiben. Aber erst nachdem sie krank geworden war, ging sie auf unseren Rat ein. Wir freuten uns. Wir sagten zu ihr: „Schön, dass du gemerkt hast, dass dir das Obst gut tut.“ Sie sagte darauf: „Ich esse nur deshalb mehr Obst, damit mich eure Worte nicht mehr verfluchen.“ Sie war also der Meinung, dass ihr Ungehorsam gegenüber unserer „starken Worte“ ihre Krankheit hervorgerufen hätte und wollte vermeiden, dass sie wieder darauf angesprochen wird. Auch als Missionare lernt man natürlich ständig dazu. Aber das ist typisch für PNG: Wenn man unterhalb der christlichen Oberfläche in PNG kratzt, kommt oftmals ein Mix aus Christsein und alten Vorstellungen zu Tage.
Deshalb sind Schulung und Lehre notwendig. Und dann ist das ein Wachstumsprozess. Wichtig ist es, junge Mitarbeiter zu integrieren. Sie sind die Hoffnungsträger für ihr Land. Das ist zum Beispiel unser Ansatz im Projekt „Shape Life“ in Port Moresby. Wenn wir mit den Mitarbeitern Jüngerschaft leben, dann hat das viele positive Auswirkungen.

Was braucht das Land am meisten?
Es ist unser Wunsch, dass die junge Generation für Jesus gewonnen werden kann. Für viele ist Glaube zur Tradition geworden. Oder es ist einfach „Fashion“. Man sieht es zum Beispiel immer wieder, dass Politiker auf Wahlplakaten schreiben „Ich bin wiedergeborener Christ.“ Ob der Glaube dann gelebt wird, ist eine andere Frage.
Außerdem wünschen wir uns, dass es nach wie vor Menschen gibt, die bereit sind, in die Dörfer zu gehen. Die Menschen im tiefen Busch fühlen sich allein gelassen. Alles ballt sich in der Stadt. In den Dörfern fehlt es an Lehrern, Krankenschwestern und auch Pastoren. Vor unserer Rückkehr nach Deutschland hatten wir bewusst mehrere Touren in den Busch gemacht. Wir wollten die Menschen ermutigen und ihnen zeigen: Ihr seid nicht vergessen!

BAD LIEBENZELL. Weg von Hotel Mama, weg von Deutschland. Ein Auslandsjahr nach dem Abi oder der Ausbildung gehört für viele junge Menschen heute einfach dazu. Seit zehn Jahren gibt es bei der Liebenzeller Mission das Kurzeinsatzprogramm „impact“. Rund 1200 junge Frauen und Männer haben das Programm in dieser Zeit durchlaufen. Alle kommen verändert zurück.

„Natürlich gewinnt jeder durch so ein Jahr an Lebenserfahrung dazu“, sagt Stephan Trick, der impact seit acht Jahren leitet. „Manche waschen zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Wäsche selbst. Für andere ist es eine neue Erfahrung, selbst Entscheidungen zu treffen.“ Für viele sei es etwas ganz Neues, selbst zu arbeiten. „Auf einmal steht nicht mehr das Lernen im Vordergrund, sondern selbst aktiv zu werden.“ Aber gelernt wird durch den Auslandseinsatz, der bei impact zwischen einigen Wochen und elf Monaten dauern kann, trotzdem viel – nur eben anders. Neue Kulturen, andere Religionen und Lebensweisen kennenzulernen, erweitert den Horizont. „Wer im Ausland gelebt hat, versteht auch in Deutschland besser, warum Menschen aus anderen Ländern auch etwas anders sind“, sagt Stephan Trick.
Er muss es wissen, schließlich lebte er zusammen mit seiner Familie selbst einige Zeit im Ausland. Vor einigen Jahren leitete er eines der impact-Teams in Kanada. Einsatz-Teams gibt es in vielen verschiedenen Ländern – von Sambia in Afrika über Japan bis hin nach Ecuador in Südamerika. Von Zeit zu Zeit besucht Stephan Trick die Teams vor Ort, um die Teamleiter und Teilnehmer zu ermutigen und Tipps zu geben.

Auch der Glaube der jungen Menschen verändere sich häufig während ihrer Auslandszeit. Er werde tiefgründiger, weil die „impactler“ sehen und erleben, was Gott auf der ganzen Welt tut, sagt Stephan Trick. „Für viele wird nicht nur ihr Glaube intensiver, sondern auch ihr Gebetsleben. Das freut uns natürlich.“ Einige der Kurzmitarbeiter setzen ihre Zeit bei der Liebenzeller Mission im Anschluss an ihren Einsatz fort: „Jedes Jahr haben wir mehrere Teilnehmer, die anschließend Pastor oder Missionar werden wollen. Einige davon studieren dann an der Internationalen Hochschule Liebenzell oder an der Interkulturellen Theologischen Akademie.“

Selbst geprägt zu werden und andere zu prägen: So formuliert der impact-Leiter das Ziel des Programms. Missionsarbeit könne nicht funktionieren ohne Missionare, die viele Jahre im Land sind und sehr nachhaltig arbeiten. Aber Kurzeinsätze könnten die Missionsarbeit ergänzen und bereichern, ist sich Stephan Trick sicher. „Ein Blick von außen ist für eine Arbeit vor Ort auch ganz hilfreich. Und 18-Jährige haben manchmal in der Jugendarbeit einen anderen Zugang zu den Menschen als langjährige Missionare.“
Die Aufgaben der Kurzmitarbeiter sind dabei ganz unterschiedlich: Kinderprogramme veranstalten, Straßeneinsätze, Speisungen für Obdachlose, Gemeindearbeit unterstützen oder auch mal ein Baueinsatz. Man kann auf vielfältige Weise den eigenen Horizont erweitern und anderen Gutes tun.

Besonders gefragt seien afrikanische und südamerikanische Einsatzländer, erzählt Stephan Trick. Aber auch Kanada sei immer ein Renner. Wildnis und weites Land sei für manche einfach ein Jugendtraum. Weit weg von zu Hause zu sein, sei für viele junge Erwachsene eine große Sehnsucht. Probleme mit Heimweh hätten die wenigsten. „Aber an Weihnachten werden die meisten dann doch emotional und vermissen ihr gewohntes Umfeld“, sagt Stephan Trick. Dann hilft es, mit Gleichgesinnten vor Ort zu sein: Denn gemeinsam geht bekanntlich vieles besser.

Seit 27 Jahren leben und arbeiten Hiltrud und Uwe Vogel in der Normandie in Frankreich. Sie haben die Gemeinde in Carentan gegründet und das Missionszentrum in Saint Aubin aufgebaut. Ihre Gemeinde ist gerade dabei, „erwachsen“ zu werden. Die Leidenschaft von Uwe und Hiltrud ist immer noch sehr groß, Menschen in Frankreich von Jesus weiterzusagen. Wir haben ihnen ein paar kurze Fragen gestellt.

Ihr seid echte „Missionars-Urgesteine“. Was motiviert euch jeden Tag neu, anderen von Jesus weiterzusagen?
Hiltrud: Die persönliche Stille Zeit. Wenn ich Jesus begegne, motiviert mich das sehr und ich schöpfe dann aus dem Vollen.
Uwe: Motivation kann man sich nicht selbst machen. Motivation kommt für mich nur aus der Begegnung mit Jesus. Ich bin der Meinung: Ich kann der Welt nichts Besseres tun, als sie mit Jesus in Verbindung zu bringen. Und deshalb setze ich mich für Gemeinde ein. Gemeinde ist das Wertvollste, was es auf der Welt gibt.

Eure Kinder waren immer mit euch missionarisch aktiv und haben sich zum Beispiel in der Jugendarbeit eingebracht. Jetzt sind sie erwachsen und aus dem Haus. Was fehlt euch?
Am deutlichsten in der Gemeindearbeit merken wir das an der Musik, denn da haben sich alle unsere Kinder engagiert. Andere steigen zwar ein, aber es fehlt bei uns an Musikern. Unsere Kinder haben uns persönlich sehr viel geholfen, dass unser eigenes Leben „upgedatet“ wird. Horizonterweiterung haben wir durch sie nicht nur bei den Musikstilen bekommen. Ohne sie wäre ich ein alter, verknöcherter Mann geworden (Uwe, schmunzelt). Auf der anderen Seite hat es natürlich auch etwas Positives, dass die Kinder aus dem Haus sind. Das „Geschmäckle“ eines Familien-Betriebs in der Gemeinde ist jetzt weg.

Was macht Missionsarbeit in Frankreich so besonders?
Als laizistisches Land sind in Frankreich Staat und Kirche getrennt. Dadurch müssen Kräfte gebündelt werden. Wir erleben zum Beispiel, dass die evangelikalen Werke in Frankreich sehr die Zusammenarbeit suchen. Wir wollen gemeinsam eine Größe bilden, um so gegenüber dem Staat auch etwas überschaubarer und stärker auftreten zu können. Im Miteinander mit anderen Werken erleben wir echte Bruderschaft und Ermutigung im Glauben, ohne eine persönliche Gemeinde-Identität aufgeben zu müssen.

Welche Eigenschaft schätzt ihr an den Menschen in Frankreich am meisten?
Die Lebensnähe. Den Menschen sind Beziehungen sehr wichtig. Es stört sie weniger, wenn als Lichtquelle eine einsame Lichtbirne an der Decke baumelt. Aber wenn man zu Besuch kommt, ist man überrascht über ihre Großzügigkeit und bewegt, wieviel Mühe sie sich mit der Bewirtung geben.

Mirjam Berger lebt seit fast zehn Jahren mit ihrem Mann Joachim und ihren drei Kindern in Malawi. Dort leiteten sie das theologisch-handwerkliche Ausbildungszentrum „Chisomo“. Seit Sommer ist das Chisomo-Zentrum in einheimischen Händen. Familie Berger ist nun ein Jahr in Deutschland im Heimataufenthalt, um von ihrer Arbeit in Malawi zu berichten. Wir haben Mirjam ein paar Fragen gestellt über ihr Leben in Afrika.

Wie können wir uns deinen Alltag vorstellen? Beschreibe für uns bitte einen typischen Arbeitstag.
Um 5:15 Uhr stehen wir auf und machen gemeinsam Stille Zeit. Um 6 Uhr wecken wir die Kinder, richten uns und frühstücken. Danach geht’s für die Kids in Schule und Kindergarten und für Joachim zur Andacht für die Mitarbeiter. Da gehe ich meistens mit. Kaum bin ich zurück am Haus, kommen dann auch schon die ersten Menschen bei mir vorbei und bitten um Hilfe. Vor allem Kranke kommen, um Wunden zu versorgen oder mit der Bitte, sie ins Krankenhaus zu bringen. Nachbarn wollen Obst und Gemüse verkaufen. Danach habe ich Zeit für den Haushalt. Die Zeit zwischen 8 und 10 Uhr muss ich gut nutzen, denn das sind die einzigen zwei Stunden am Tag, wo wir Strom haben. Das nutze ich z. B. zum Waschen, Bügeln oder auch um einige Büro-Arbeiten zu erledigen.
Nach dem Mittagessen bleibt Zeit für die Kinder oder um Besuche zu machen. Mittwochs ist Frauenkreis und am Freitag ist Kids Club. Es ist also immer was los.
Um 17 Uhr geht’s für die Kinder in die Badewanne und nach dem Abendessen dann ins Bett. Wir gehen meisten auch schon um 21 Uhr ins Bett, schließlich stehen wir ja auch früh auf.

Wie sieht es mit Emanzipation in Malawi aus: Kocht da auch mal der Mann und macht die Wäsche oder ist das ein kulturelles „No-Go“?
Wenn die Frau zu Hause ist, macht der Mann nichts. Da sind die Rollen schon klar verteilt. Die Frau ist für Kinder und Haushalt zuständig. Die Aufgabe des Mannes ist es, Geld nach Hause zu bringen.
Es gibt einige wenige Männer, die auch Wäsche waschen. Dann aber nur ihre eigene und nicht die der ganzen Familie.

Hast du eine enge malawische Freundin oder leben deine besten Freundinnen alle in Deutschland?
Ich habe schon Freundinnen und Bekannte in Malawi, aber ein tiefer Austausch ist meistens schwierig. Vieles, was mich bewegt, können sie nicht verstehen. Das Leben im Dorf in Malawi ist so anders im Vergleich zum Leben in Deutschland. Manches braucht aber auch einfach Zeit. In den letzten zwei Jahren sind schon etwas tiefere Beziehungen entstanden.

Als Deutsche im afrikanischen Dorf: Bist du da für viele manchmal „Mama für alles“?
In manchen Dingen schon. Die Menschen beobachten viel und kommen auf einen zu, wenn sie Hilfe benötigen. Aber es ist schon so, dass wir unseren „Status“ im Dorf erarbeiten mussten. Je länger wir im Dorf lebten, desto mehr kamen die Menschen auf uns zu. Besonders seit wir Kinder haben. Denn davor galten wir mehr als „Mädchen und Bub“.

Was vermisst du an Deutschland am meisten?
Familienfeste, Freunde treffen und mich mit ihnen austauschen, Bummeln oder Kaffeetrinken gehen, Frischkäse, deutsches Brot und Döner.

Wie kann man dir eine Freude machen (in Afrika)?
Also man darf mir gerne Päckchen schicken, zum Beispiel mit Haselnüssen, Mandeln, deutscher Schokolade oder anderen Backzutaten. Denn das ist in Malawi schwer zu bekommen.