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SAMBIA. Die Geschichte von Musonda und Mwansa ist ein echtes Wunder. Als kleine Kinder verloren sie zuerst ihren Vater. Einige Jahre später starb ihre Mutter und sie wurden zu Vollwaisen.
2008 kamen sie an die Amano-Schule. Patenschaften haben das möglich gemacht. Jetzt haben sie ihren Schulabschluss gemacht. Nach den Feierlichkeiten kamen Verwandte der Jungs auf uns zu und bedankten sich unter Tränen mit den Worten: „Unsere Familie hätte niemals das Geld gehabt, den beiden eine so gute Schulausbildung zu ermöglichen.“ Musonda möchte gerne eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker beginnen und Mwansa denkt an ein Pharmazie-Studium an einer sambischen Uni. Es ist unser Gebet, dass die Glaubensgrundlage, die den beiden in den zwölf Jahren vermittelt wurde, auch in Zukunft ihr tragendes Fundament sein wird.
Michael Pflaum, Projektleiter der Amano-Schule in Sambia

SAMBIA. Ein Blitzeinschlag mit fatalen Folgen: Eine böse Überraschung erlebten die Mitarbeiter der Amano-Schule in Sambia. Dort schlug ein Blitz bei einem urplötzlichen Gewitter in einen Baum mitten auf dem Schulgelände ein. Die Rinde flog meterweit durch die Luft. Da sich der Blitz in der Luft gegabelt hatte, schlug dieser auch in die Oberleitung ein. Dadurch kam es durch eine unglückliche Weiterleitung durch ein Kabel zu einer Explosion im Serverraum. Der dortige IT-Administrator konnte sich gerade noch ducken, als aus dem Server Feuer schlug. 40 Computer und technische Geräte wurden beschädigt, der Schaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro. Außerdem fiel durch den Stromausfall die letzte, an diesem Tag funktionierende Frischwasserpumpe zeitweise aus. Wie durch ein Wunder wurde Gott sei Dank niemand verletzt. Zum Zeitpunkt des Blitzeinschlags, kurz nach Schulschluss, waren gerade die Schulkinder auf dem Weg zum Bus, der auf dem Parkplatz nur etwa 20 Meter entfernt stand. Auch die Mitarbeiter wurden verschont, die am benachbarten Neubau arbeiteten.

Die Amano-Schule in Chingola wurde 2004 von der Liebenzeller Mission mitgegründet. An der christlichen Internatsschule leben und lernen Kinder von Missionaren und sambischen Geschäftsleuten zusammen mit Waisen und benachteiligten Kindern, deren Freiplätze über Schulgelder und Patenschaften finanziert werden. Die Schüler können qualifizierte internationale Abschlüsse erwerben – vergleichbar mit dem Abitur. Immer wieder loben Schulinspektoren die hervorragende Ausbildung. Inzwischen besuchen über 140 Kinder die Schule. Künftig soll sie Platz für bis zu 350 Schüler bieten.