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Sie ist eines der prägenden Gesichter der Liebenzeller Mission: Irmgard Schülein. 17 Jahre arbeitete sie zusammen mit ihrem Mann Ernst als Missionarin auf Manus, danach war sie in der Frauenarbeit tätig. Irmgard ist als Referentin für Frauen in ganz Deutschland zu Vorträgen unterwegs. Durch ihre Tätigkeit hat sie viele Menschen in den vergangenen Jahren geprägt. Nun geht Irmgard in den Ruhestand. Ehrenamtlich bleibt sie der Liebenzeller Mission aber noch erhalten.

 

Irmgard, was waren deine Höhepunkte im Dienst der Liebenzeller Mission und für Gott?
Da gibt eine Menge! Zum Beispiel eine Hochzeit im Ausland, bei der andere Menschen die „Elternstelle“ für uns übernahmen und einfach Essen geplant und Kosten übernommen haben sowie schlicht da waren. Ebenso denke ich sehr gerne an die vielen Feiern auf Manus zurück, wo wir zu den Menschen gehören durften. In unsere Dienstzeit fiel auch der Kirchenbau in der Hauptstadt Port Moresby. Unvergessen ist mich ebenso der Abschied von Papua-Neuguinea nach 15 Jahren und wie wir dort Gottes wunderbares Versorgen als Familie erlebt haben. Und auch an die Feier zum 100. Geburtstag der Liebenzeller Mission mit Menschen aus vielen Nationen denke ich sehr gerne zurück. Alles in allem kann ich nur staunen, was Gott aus unserer Arbeit gemacht hat, den weiten Horizont, den er uns geschenkt hat.

 

Welcher Bibelvers, welche geistliche Erkenntnis hat dich besonders geprägt?
Prägend war für mich die Erkenntnis, dass Gott im Loslassen mehr gibt, als ich erwartet hätte. Eigentlich wollte ich auch auf Manus als Krankenschwester tätig sein. Als sich das zerschlug, war
ich tieftraurig. Erst als ich meinen Traum losließ, konnte Gott mir den Weg in die Frauenarbeit zeigen und mich dahin führen. In dieser Arbeit habe ich dann Entfaltung und Erfüllung gefunden. Wichtig war mir dabei immer der Trauspruch aus Psalm 84,12: „Gott, der Herr ist Sonne und Schild; der Herr gibt Gnade und Ehre.“ Angesichts der vielen Angriffe durch den Teufel, denen Familien und Ehe ausgesetzt sind, hat mich getröstet, dass Gott unser Schutz und Schild ist. Ebenso fand ich es befreiend, dass wir als Christen keine Ehre suchen müssen. Er schenkt uns im Leben die Bestätigung, die jeder benötigt. Das hat mich regelrecht umgehauen. Und wenn ich Gottes Wege nicht verstanden habe, hat mir die Zusage aus Jeremia 29,11 sehr geholfen: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“ Das versuchte ich in meinen Vorträgen immer wieder zu vermitteln.

 

Auf mich strahlt ihr als Ehepaar immer viel Liebe und Leidenschaft für Gott aus. Was ist euer „Geheimnis“?
Gott beim Wort nehmen! Von der Berufung angefangen („Du hast mich hierher gestellt, Herr, nun bring mich durch“). Ich nenne das gerne Gott „an seinem Wort festnageln“ und seine Antwort dann ernst nehmen. Da gibt es nur Gehorsam oder Ungehorsam.

 

Du hast dich auch kommunalpolitisch engagiert. Was hat dich da angetrieben?
Als Stadträtin von 1999 bis 2014 in Bad Liebenzell und fünf Jahre als ehrenamtliche Stellvertreterin des Bürgermeisters tätig zu sein, das wollte ich nie und es war die schwierigste Aufgabe, in die ich je gestellt wurde. Die Missionsleitung hat mich gebeten, zu kandidieren, da eine Frau in dem Gremium gewünscht wurde. Dabei hatte ich gerade Gott gesagt, dass ich Zeit habe und ihn gefragt, ob er etwas für mich habe. Es war ein Ringen, doch durch das Wort aus 1. Mose 12,1 („Und der Herr sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will“), das mich schon nach Manus geführt hatte, zeigte mir Gott hier wieder den Weg. Ich musste als frischgebackene Kommunalpolitikerin viel lernen, da ich politisch ein totaler Anfänger war. Und doch war es interessant, wir haben viele Menschen aus der Stadt kennengelernt und Freunde gewonnen.

 

Was rätst du jungen Menschen, die ihr Leben in den Dienst Gottes stellen möchten?
Auf den Ruf Gottes zu warten! Ich bin nicht in die Mission gegangen, weil mein Verlobter und heutiger Mann Ernst dort war und ich mich nach ihm sehnte, sondern weil Gott mich diesen Weg geführt hat. Dieses Wissen habe ich dann sehr gebraucht, als ich alleine auf einer Missionsstation in Manus war, Ernst seinen erfüllten Alltag hatte und ich mich fragte, warum ich da bin. Da habe ich dann zum ersten Mal Gott an seinem Wort regelrecht festgenagelt und das gab mit Halt.

 

Welche Empfehlung hast du für angehende Missionare?
Ich kann nur dazu ermutigen, Großartiges von Gott zu erwarten. Er will unser Leben reich machen – und nicht zuerst unsere Arbeit für ihn. Ebenso bringt es nichts, sich zu vergleichen, denn jeder ist einzigartig und Gott wird jeden einmal danach fragen, was er mit den Gaben gemacht hat, die er ihm gab. Ich will auch nicht darauf schauen, was andere verdienen, sondern dankbar auf das Versorgen durch Gott sehen. All die Wunder, die wir im Versorgen Gottes erlebt haben, machen uns einfach nur dankbar.

 

Worauf freust du dich im Ruhestand am meisten?
Zunächst bin ich weiter ehrenamtlich für die Liebenzeller Mission in der Frauenarbeit unterwegs. Wo Gott mich hier genau noch haben will, besonders in unserer Heimat in Franken, das muss er mir noch zeigen. Aber er hat sicher eine gute Platzanweisung für mich und etwas, was mir Freude machen wird. Ein großes Geschenk ist es für mich und Ernst, diese Zeit gemeinsam zu erleben. Wir hoffen, diese noch lange miteinander auch mit unseren drei Kindern und Enkeln gestalten zu können.

Alexander und Tabea Biskup leben mit ihren drei Kindern seit 2010 in Burundi. Sie waren in der Jugend- und Gemeindearbeit sowie an der Bibelschule in Muramvya tätig. Heute setzen sie sich in der Gemeindegründung unserer Partnerorganisation „Christian Life Ministries“ ein. Außerdem leiten sie das Team der Liebenzeller Missionare in Burundi. Ende letzten Jahres waren sie für einige Wochen in Deutschland, in dieser Zeit haben wir Alexander einige Fragen gestellt.

In Europa hört man wenig von der Corona-Situation in Afrika. Wie ist die Lage in Burundi?
In Burundi gibt es weniger als 800 Corona-Fälle. Auf Hygiene-Maßnahme wie Händewaschen wird an offiziellen Stellen geachtet. Durch die Ebola-Krisen in Afrika in den vergangenen Jahren sind die Menschen hier sensibilisiert. Trotzdem sind die Leute verunsichert. In den Kirchen bleiben zum Beispiel manche Menschen weg.

Und wie ist die politische und gesellschaftliche Situation derzeit? Burundi ist ja ein krisengeschütteltes Land.
Im Mai wurde ein neuer Präsident gewählt, im Juni ist der vorherige verstorben. Die Lage ist derzeit recht stabil. Wir sind nicht mehr im Krisenmodus wie in den Jahren zuvor. Vor der Wahl war die Unsicherheit im Land schon sehr groß, denn 2015 kam es zu schweren Ausschreitungen und Unruhen nach der Wahl. Von daher sind wir sehr dankbar, dass die Lage diesmal so ruhig blieb. Die neue Regierung bemüht sich, internationale Kontakte wiederaufzubauen.

Regelmäßig taucht Burundi in der Liste der ärmsten Länder weltweit auf. Wie erlebst du die Armut in Burundi und wie gehst du damit um?
Armut in Burundi ist sehr vielschichtig. Ein Mangel an Kleidung und Nahrung geht oft einher mit einem Mangel an Liebe und Anerkennung. Der Umgang mit der Armut ist eine tägliche Herausforderung. Wir wollen mit unserer Hilfe keine Abhängigkeit schaffen, aber gleichzeitig Barmherzigkeit leben. Deshalb helfen wir Einzelnen ganz bewusst und wollen auf Gottes Stimme hören, wie wir Jesu Liebe weitergeben können.

In eurem Gemeindegründungsprojekt wollt ihr besonders die junge, aufstrebende Generation erreichen. Was ist euer Ansatz?
Wir machen ansprechende, niederschwellige, englischsprachige, moderne Gottesdienste mit fetziger Musik. Außerdem gibt es Hauskreise, Studentenbibelkreise und Worship Nights. Was uns ganz wichtig ist: Wir wollen den jungen Leuten schnell Verantwortung geben und ihnen ermöglichen, ihre Begabungen einzubringen. Das motiviert sie. Wir geben ihnen eine Chance. Sie werden nicht künstlich klein gehalten.

Gibt es eine Begegnung in den letzten Monaten, die dich besonders bewegt hat?
Da denke ich an Moses. Er kommt aus Uganda und hat die Basiskurse unserer Gemeinde besucht. Er war einer der ersten, die dort zum Glauben kamen. Moses ging sein ganzes Leben in die Kirche, aber war nie mit dem Herzen dabei. Er kennt vermutlich mehr Bibelstellen als ich, aber er hat den Glauben nie gelebt. Jetzt ist er total verändert.
Beeindruckt bin ich auch von Parfait. Er ist der junge Tontechniker bei uns in der Gemeinde. Parfait ist ein zurückhaltender, schüchterner Mann, der aber in der Gemeinde richtig aufblüht und jetzt einen Hauskreis leitet. Jeden Sonntag ist er der erste, der zum Gottesdienst kommt, und der letzte, der geht. Er tut seinen Dienst treu, still, verlässlich und ist eine echte Stütze für uns.

Du willst die Missionsarbeit von Alexander und Tabea Biskup mit einer Spende unterstützen? Dann kannst du das über diesen Link tun.

Chile hatte bei der Corona-Pandemie weltweit mit die strengsten Ausgangsbestimmungen. So durften viele über Monate ihre Wohnung nur zum Einkaufen für kurze Zeit verlassen. Wir sprachen mit den Liebenzeller Missionaren Andrés und Katrin Vergara, wie sie diese Zeit erlebt haben.

 

Wann habt ihr die ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie gespürt?
Bei uns hat alles eigentlich schon im vergangenen Oktober mit den gewalttätigen Unruhen begonnen, bei denen Demonstranten sich vor allem gegen soziale Ungleichheiten wandten. Dabei kamen 26 Menschen ums Leben, rund 5.000 wurden verletzt, Zehntausende wurden verhaftet. Wir waren schon hier stark eingeschränkt und Chile hat unter der Situation sehr gelitten. Als sich in den hiesigen Sommermonaten Januar und Februar die Lage ein wenig normalisierte, kam es im März zum Ausbruch der Corona-Pandemie. Wir führen also seit über einem Jahr kein normales Leben.

 

Wie wurde euer Leben eingeschränkt?
Mitte März kam die Ausgangssperre, der Schulunterricht fiel zunächst für zwei Wochen aus. Da haben wir alle zuerst gedacht, das ginge bis Ende März bald vorüber. Denn es gab bei uns im Norden des Landes nur zwei, drei Corona-Fälle, die Hauptstadt Santiago de Chile, wo wir wohnen, wollte aber mit seinen sieben Millionen Einwohnern zunächst vorsorglich reagieren. Doch dann kam schnell die Ausgangssperre für verschiedene Stadtteile.
Pro Haushalt hatten wir eine Passnummer, mit der man einmal in der Woche für drei Stunden Einkaufen gehen konnte. Dabei benötigte man aber alleine zwei Stunden für das Anstehen. Wenn man dringend ins Krankenhaus musste, bekam man eine Sondererlaubnis. Wer Glück hatte, konnte von zu Hause aus arbeiten. Man war regelrecht eingesperrt, man durfte nicht einmal in Parks gehen. Wir haben Gott sei Dank einen Hund, und deshalb durften wir zweimal die Woche für eine halbe Stunde die Wohnung zum Spaziergehen verlassen. Da haben wir dann unsere vier und sechs Jahre alten Jungs mitgenommen. Aber auch das wurde immer mehr eingeschränkt und sehr strikt kontrolliert. Das alles ging bis Ende August so. Mit der Zeit konnte man sich in einzelnen Stadtteilen abgestuft immer freier von Montag bis Freitag unter strengen Auflagen bewegen. Manche Lokale und Restaurants konnten inzwischen wieder öffnen.

 

Und wie haben die Chilenen auf die Ausgangsbeschränkungen reagiert?
Vielen haben auf Homeoffice umgestellt. Wo das nicht möglich war, haben die Menschen ihre Arbeit verloren. Viele bekamen außerdem weniger Gehalt, weil sie kaum arbeiten konnten.


Und wie sah eure Arbeit aus?
Die Schulungsarbeit haben wir schnell digital auf Videokonferenzen umgestellt. Der Unterricht konnte so zweimal die Woche stattfinden. Fünf Wochen lang haben wir wöchentlich dreistündige Schulungen für Missionsarbeit angeboten. Die digitale Infrastruktur hier in Chile hat das möglich gemacht, ebenso der Schulunterricht. Wir entschieden uns für Videokonferenzen, da die Chilenen sehr beziehungsorientiert sind und man sich über diese Plattform auch austauschen und alle Teilnehmer sehen kann.

 

Wie hat sich Corona auf die Psyche der Chilenen ausgewirkt?
Unter den Beschränkungen haben vor allem die gelitten, die alleine leben. Die Jugendlichen kamen damit besser zurecht; sie haben sich mit anderen zusammen getan. Laut einer aktuellen Statistik haben 60 Prozent der Chilenen durch Corona psychisch gelitten, sie fühlen sich alleine und die Depressionserkrankungen sind deutlich gestiegen. Viele sind finanziell stark unter Druck gekommen. Viele konnten sich aber zehn Prozent ihrer Rente auszahlen lassen, das entlastete ein wenig deren finanzielle Situation. Aber es gab vermehrt Überfälle sogar auch auf arme Leute, die Brot einkaufen gingen.

 

Wie ging es euch als Familie?
In Chile sind die Kinder den ganzen Tag in der Schule. Viele haben es am Anfang genossen, mit der Familie zusammen sein zu können. Das wurde dann aber vielen schnell zu viel. Denn für die meisten Familien war es eine riesige Herausforderung, nun die Kinder ständig zu Hause zu haben und sie beschäftigen zu müssen. Hier sind viele an ihre Grenzen gestoßen und die häusliche Gewalt hat schnell drastisch zugenommen. Wir haben als Familie ganz stark gemerkt, wie viele für uns gebeten haben. Wir haben auch schnell eine Routine entwickelt und einen strukturierten Tagesablauf umgesetzt. Wir sind ebenso dankbar, dass wir weiterhin unser Gehalt bekamen, während andere aus der Gemeinde Schwierigkeiten hatten, ihre Miete bezahlen zu können oder Schulden machen mussten. Andrés hat beim Einkaufen immer wieder versucht, für unsere Kinder Highlights wie Nutella mitzubringen, um diese Zeit ein wenig für sie verträglicher zu machen.

 

Und wie geht es euch heute?
Wir sind froh, dass bei uns nun der Frühling kommt und wir im kleinen Garten die Sonne genießen können. Aber für die Kinder war es eine große Umstellung, dass sie wieder ins Freie gehen konnten. Sie waren so lange hier drinnen und immer wieder mussten wir ihnen sagen, dass sie nicht raus dürfen. Sie hatten am Anfang regelrecht Angst davor, nun wieder ins Freie zu gehen, weil es für sie nach so langer Zeit ungewohnt war und sie die Unruhen im vergangenen Jahr mitbekamen. Dort hatten sie das Vertrauen in die Polizei und das Militär verloren. Immer wieder fragten sie bange nach, ob wir auch alle Ausweispapiere dabeihaben.

 

Andrés und Katrin Vergara leben mit ihren beiden Kindern seit Juli 2017 in Chile. Sie bereiten junge Südamerikaner auf den Missionsdienst vor. Dazu unterrichtet Andrés an Bibelschulen, und er leitet das einjährige Ausbildungsprogramm von „ProVisión“ in Santiago de Chile. Vor seinem B. A.-Theologiestudium in Bad Liebenzell arbeitete Andrés in seiner chilenischen Heimat als Buchhalter. Katrin kommt aus Nagold und ist Bankfachwirtin.

 

Du willst die Missionsarbeit von Katrin und Andrés Vergara unterstützen? Dann kannst du das über diesen Link tun.
Benjamin und Debora Wagner leben mit ihren zwei Kindern seit 2016 in Sambia. Nach Abschluss des Sprach- und Kulturtrainings begann ihre Mitarbeit im Projekt „Hilfe zum Leben“ in Mushili. Seit Sommer 2017 ist Benjamin Projektverantwortlicher. Debora hält Kinderstunden in Mushili und unterrichtet benachteiligte Kinder in einem Waisenhaus.
Benjamin hat nach einer Ausbildung und Tätigkeit als Bankkaufmann die theologische Ausbildung in Bad Liebenzell absolviert. Debora ist Rechtsanwaltsfachangestellte. Beide haben ihre Berufung in den Missionsdienst bei Auslandseinsätzen in Afrika erlebt. In den nächsten Monaten sind Benjamin und Debora in Deutschland, um über ihre Arbeit zu berichten. Wir haben ihnen einige Fragen gestellt.

 

Was liebt ihr an eurem Einsatzland Sambia besonders?
Die schönen Sonnenaufgänge, die freundlichen Menschen und ihre positive Lebenseinstellung. Obwohl viele Menschen sehr wenig zum Leben haben, sind sie extrem dankbar. Für uns ist es eine schöne Wertschätzung, dass die Menschen uns und unser Projekt gerne haben. Sie würden alles dafür tun, uns zu beschützen und uns zu helfen.
Achja, und das Wetter in Sambia lieben wir natürlich auch sehr. Auf den Wetterbericht schauen, braucht dort niemand.

 

Ihr arbeitet in Mushili, einer Stadtrandsiedlung von Ndola, der drittgrößten Stadt in Sambia. Viele Menschen dort sind sehr arm. Wie muss man sich den Alltag der Menschen vorstellen?
Strom haben die wenigsten Leute. Morgens machen sie erst einmal Feuer, um Wasser für den Tee zu kochen oder fürs Duschen zu erwärmen. Wer einen Job hat, geht zur Arbeit. Insgesamt ist es aber so, dass etwa die Hälfte der Menschen in Mushili keine Arbeit hat. Viele sind Tagelöhner, stehen an den Toren der Fabriken und hoffen, dass sie wenigstens für diesen Tag einen Job bekommen. Ihr Lohn dafür ist weniger als 5 Euro pro Tag.
Wer an der Uni studieren will, muss sehr viel Geld für die Studiengebühren aufbringen. Das können sich viele nicht leisten. Oder sie müssen einige Jahre arbeiten, um Geld fürs Studium anzusparen. Wer Geld hat, muss kulturell bedingt oft auch die Verwandten mitversorgen. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Alltag für viele ein Kampf ist, irgendwie über die Runden zu kommen. Erschwert wird ihre Situation auch durch eine Währungskrise. Die Preise haben sich in wenigen Jahren verdoppelt, die Löhne aber nicht. Und Absicherungen wie eine Arbeitslosenversicherung oder so gibt es in Sambia selbstverständlich nicht.

 

Wie setzt sich euer Projekt ein, damit Menschen auch in Mushili eine Perspektive haben?
Wir haben eine kleine Bücherei aufgebaut, die neben Romanen, Kinderbüchern und Bibeln auch viele gute Schulbücher hat. Die Schüler dürfen ihre Schulbücher in Sambia nicht mit nach Hause nehmen, was das Lernen natürlich erschwert. Jeden Tag kommen 40 oder 50 Kinder gerne zu uns zum Hausaufgaben machen und lernen. Zum Projekt gehört auch eine große Jugend- und Sportarbeit. Unser Wunsch ist es, dass junge Menschen ein gutes Freizeitangebot bekommen und Jesus kennenlernen. Deswegen fördern wir auch immer wieder Einzelne, in dem wir ihre Schulgebühren finanzieren oder sie zu Jüngerschaftskursen einladen. Was uns sehr freut: Ein Lehrer, der früher selbst an unseren Programmen teilgenommen hat, bringt sich jetzt ehrenamtlich ein. Ihm ist das Projekt sehr wichtig und er möchte etwas zurückgeben von dem, wovon er profitiert hat. Er bringt auch sein landwirtschaftliches Wissen, das er bei uns erworben hat, in seiner Schule ein und zeigt seinen Schülern zum Beispiel, wie man einen guten Gemüsegarten anlegt. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Schulung von Kleinbauern. Wir wollen ihnen zeigen, wie man auf einer kleineren Fläche mehr Ertrag erzielen kann. Und das alles auf der Grundlage von biblischen Werten.

 

Was ist euer Ansatz, dass die Hilfe nicht nur ein Strohfeuer, sondern nachhaltig ist?
70 Prozent der Menschen in Sambia leben von der Landwirtschaft oder sind als Nebenerwerb auf sie angewiesen. Aber viele arbeiten so ineffektiv, dass sie gar keinen Gewinn aus ihrer Arbeit erzielen. Sie kaufen immer mehr Dünger, damit es eine gute Ernte gibt. Die Böden werden dadurch aber immer saurer. Das wird für sie eine Spirale, aus der sie kaum mehr rauskommen. Hier setzen wir an und zeigen ihnen zum Beispiel auf Musterfeldern, wie sie durch die Verwendung von Kompost und Mulchen den Ertrag ihrer Felder steigern und ihre Familien besser ernähren können. Einer unserer Mitarbeiter besucht sie dann immer wieder, motiviert sie und gibt Tipps. Denn diese Arbeit braucht schon einen langen Atem.

 

Jetzt seid ihr in den nächsten Monaten in Deutschland. Was genießt ihr hier am meisten?
Das Essen und besonders die Qualität des Essens. Auch die Freizeitangebote für Kinder wie Spielplätze und Hallenbäder sind super. So etwas gibt es in Sambia nicht. Und wir genießen hier auch die Anonymität. In Mushili sind wir die einzigen Weißen. Da fällt man natürlich auf und wird entsprechend beobachtet. Trotzdem sind wir sehr gerne in Sambia.

 

Du willst die Arbeit von Familie Wagner mit einer Spende unterstützen? Dann kannst du das über diesen Link tun.
Ihr Herzschlag ist: Menschen mit der guten Botschaft von Jesus Christus bekannt zu machen. Das tut Evelyn Theurer in La Roche-sur-Yon in Frankreich. Damit noch mehr Menschen erreicht werden können, investiert sie viel Zeit in Besuche und in Begleitung von Mitarbeitenden, um sie zu fördern, zu schulen und zu ermutigen. Was sie in ihrer interkulturellen Gemeinde erlebt und wie dort der Alltag mit Corona aussieht, erzählt sie in diesem Interview. Bis Ende September ist Evelyn noch in Deutschland und berichtet von ihrer Arbeit in Frankreich.
Nach einigen Jahren als Missionarin in der Normandie bist Du jetzt in der Vendée im Einsatz. Wo liegt diese Region denn und was ist dort anders als in der Normandie?
Die Vendée liegt grob gesagt zwischen Nantes und Bordeaux. Die Region ist touristischer als die Normandie. Die Menschen haben eine andere Mentalität. Sie sind stark von der französischen Geschichte geprägt und sehr traditionell. Interessant ist, dass viele Ausländer in der Region leben.
Du arbeitest in einer sehr interkulturellen Gemeinde mit. Inwiefern sind die verschiedenen Kulturen bereichernd und wo liegen die Herausforderungen?
Ich empfinde die Menschen aus verschiedenen Ländern als große Bereicherung. Bei uns in der Gemeinde sind sie immer wieder der Anstoß dafür, Traditionen und Abläufe zu hinterfragen. Wie gestalten wir unsere Gottesdienste, damit sie für verschiedene Menschen einladend sind? Welche Ausdrucksformen für Gebet gibt es bei uns?
Insgesamt bringen die meisten Ausländer eine große Dankbarkeit mit. Ihnen ist es wichtig, ihre Dankbarkeit gegenüber Gott an ihn zurückzugeben – auch wenn sie oft nur sehr wenige Mittel haben.
Herausfordernd sind manchmal das andere Zeitgefühl. Termine einzuhalten, ist nicht immer allen wichtig. Neulich wurde ich von einer Person dreimal versetzt. Aber damit komme ich schon meist klar. Da ich in Frankreich selbst Ausländerin bin, habe ich bei anderen Ausländern manchmal einen „Bonus“, sie gehen offener mit mir um. Vielleicht habe ich auch ein anderes Sensorium für ihre Themen und Fragen entwickelt, weil mir manches ganz ähnlich geht.
Schön finde ich, dass mittlerweile mehrere Menschen mit nicht-französischem Hintergrund bei uns im Leitungskreis integriert sind. Ich hoffe, dass die traditionellen Franzosen da mitgehen können. Ich jedenfalls freue mich darüber.
Wie sieht euer Corona-Gemeindealltag aus?
Derzeit steigen die Infektionszahlen wieder, gleichzeitig finden Gottesdienste wieder im Präsenzmodus statt. Wobei normalerweise 150 Personen kommen und derzeit nur etwa 60. Kleingruppen und Hauskreise sind aktuell auf maximal zehn Personen limitiert. Leider sind Kinder in der Gemeinde momentan ganz ausgeklinkt. Das beschäftigt mich sehr. Kinder sind die Hauptleidtragenden der Corona-Krise. Ältere Gemeindeglieder versuchen wir, verstärkt zu besuchen.
Man muss aber sagen, dass Corona auch die Herausforderungen unserer Gemeinde aufgedeckt hat. Wir haben festgestellt, dass ein Teil unserer Gemeindeglieder sich gar nicht so wirklich kennt. Daran wollen wir nun arbeiten.
Gibt es ein Erlebnis in den vergangenen Monaten, das dich besonders bewegt hat?
Nach zehn Wochen Lockdown konnte ich wieder einen Gemeindebesuch bei einer Familie machen. Als sich der zweijährige Sohn gleich voller Vertrauen auf meinen Schoß gesetzt hat, obwohl wir uns so lange nicht gesehen hatten, hat mich das wirklich sehr bewegt.
Du willst die Missionsarbeit von Evelyn Theurer mit einer Spende unterstützen? Dann kannst du das über diesen Link tun: www.liebenzell.org/spenden-theurer

„Mit den Menschen in Papua-Neuguinea unterwegs zu sein, war für uns ein Vorrecht“

Johannes und Carolin Wälde waren zusammen mit ihren fünf Kindern viele Jahre als Missionare in Papua-Neuguinea (PNG) im Einsatz. Johannes hat nach dem Abitur Schreiner gelernt, Carolin ist Bauzeichnerin. Nach ihrem ersten Einsatz als Technische Missionare in Ambunti/Sepik (2007 bis 2010) studierte Johannes Theologie und Soziale Arbeit an der IHL. Anschließend leiteten sie das Projekt „Shape Life“ in der Hafenstadt Wewak, das sich vor allem um Kinder aus sozialen Brennpunkten kümmert. Weitere Aufgaben waren die missionarische Arbeit im Gefängnis, Mitarbeiterschulung und Teamleitung. Nun sind sie zurück in Deutschland und beenden ihren Missionsdienst. Grund für uns, ihnen zum Abschluss einige Fragen zu stellen.

Nach insgesamt neun Jahren in PNG endet euer Missionsdienst. Warum?
Eigentlich hatten wir geplant, nächstes Jahr nach Deutschland zurückzukehren. Der Grund ist einfach die Schulsituation in Papua-Neuguinea. Wenn die Kinder größer werden, ist es mit Homeschooling und Fernschulmaterial einfach nicht mehr möglich. Dass wir jetzt schon zurückkommen, liegt an Corona. Wir hatten keine Lernhelferin mehr und die Post mit dem Fernschulmaterial kam nicht mehr an. Niemand konnte uns sagen, ob überhaupt dieses Jahr noch Post in Papua-Neuguinea ankommt. Das war für die Bildung unserer Kinder einfach keine Perspektive. Aber wir sind sehr froh, dass die Arbeit in Papua-Neuguinea weitergeht und wir mit Manuel und Christina Feige tolle Nachfolger haben.

Als Missionare fernab der Heimat gibt es schon eine Menge Entbehrungen. Hat sich der Einsatz gelohnt?
Auf jeden Fall. Natürlich gab es auch Entbehrungen, aber es war eine geniale Zeit. Der Abschied fiel uns sehr schwer. Nicht immer sieht man gleich die Früchte der Arbeit, aber Gott wirkt! Zum Beispiel in der Gefängnisarbeit. Einer der Häftlinge, den wir regelmäßig im Gefängnis besucht hatten, ging nach seiner Entlassung auf eine Bibelschule. Wir verlassen uns auf Gott, dass er sein Reich baut. Und das Thema Mission ist für uns noch nicht abgeschlossen. Vielleicht ziehen wir später nochmals los, wenn die Kinder erwachsen sind.

Wenn Leser dieses Interviews sich überlegen, Missionare zu werden: Wie würdet ihr sie für PNG motivieren?
Das Land ist so wunderschön und wenn man Herausforderungen sucht, ist PNG das richtige. Mit Menschen zusammenzuarbeiten, die kulturell komplett anders sind als wir, ist sehr besonders und bereichernd. Die Menschen haben ihr Herz auf der Zunge und tragen ihre Gefühle offen nach außen. Mit ihnen unterwegs gewesen zu sein, war für uns ein großes Vorrecht. Außerdem hat uns die Vielfalt im Land beeindruckt. Wir waren mit Menschen im Busch unterwegs, die wie in der Steinzeit leben und natürlich nicht lesen oder schreiben können. Gleichzeitig gibt es in den Großstädten hochgebildete Menschen. Und alle sind offen für den Glauben, man kann ganz natürlich über Jesus sprechen. PNG ist herausfordernd und spannend. Langweilig wird es nie!

Gibt es eine Person, die euch in eurer ganzen Zeit in PNG besonders beeindruckt hat?
Das ist für uns Ruben Wak. Er ist der Leiter unserer Partnermission vor Ort. Er hat in seinem Leben unglaublich viel Leid erfahren und ist trotzdem ein so treuer Missionar. Trotz allem, was er durchmachen musste, steht er fest im Glauben und weiß, was er an Jesus hat. Er ist uns zu einem großen Vorbild geworden.

Habt ihr Sorge, dass eure Kinder jetzt in Deutschland einen „Kulturschock“ bekommen?
Ein bisschen haben sie schon einen Kulturschock bekommen. Aber er fällt bisher nicht so schlimm aus, wie wir es befürchtet haben. Sie vermissen PNG schon sehr. Es wird sicherlich immer mal wieder schwierig werden, aber wir sind zuversichtlich, dass Gott es auch in Deutschland für unsere Kinder gut machen wird.

Was werdet ihr an Papua-Neuguinea am meisten vermissen?
Die Natur, das Meer und natürlich die Menschen. Unser Leben war schon sehr abwechslungsreich. Wir haben die Freiheit geschätzt und wir haben es genossen, gemeinsam als Familie im Dienst gewesen zu sein. Unsere Kinder waren Teil der Mission. Das war sehr schön für uns.

Eure Zeit bei der Liebenzeller Mission endet jetzt. Werdet ihr Mission trotzdem weiter leben und fördern?
Wir hoffen sehr. Mission wird immer Teil von uns sein. Der Missionsgedanke wird bei uns weiterhin groß sein.

Sebastian und Katharina Proß sind seit 2016 verantwortlich für das sozial-missionarische Projekt „Shape Life“ in den sozialen Brennpunkten von Port Moresby/Papua-Neuguinea (PNG). Mehr als 500 Kinder besuchen in zehn „Settlements“ die wöchentlichen Kinderprogramme, die von rund 25 Freiwilligen geleitet werden. In den nächsten Monaten sind Sebastian und Katharina mit ihrer Tochter Nila in Deutschland und berichten von ihrer Arbeit. Wir haben ihnen einige Fragen gestellt.


In Port Moresby habt ihr viele krasse Dinge erlebt. Was hat euch am meisten schockiert?
Es ist schon sehr heftig, wenn man sieht, wie Menschen Opfer von Gewalt werden und man nichts machen kann. Innerlich will man Zivilcourage leben und einschreiten, aber das ist kulturell einfach nicht möglich und aus Sicherheitsgründen auch viel zu gefährlich. Die Hilflosigkeit, die daraus entsteht, ist schon sehr herausfordernd.


Wie kann es gelingen, dass Menschen aus dem Teufelskreis von Gewalt, Alkohol und Drogen herauskommen?
Wenn jemand die Stärke hat, sich nicht dem Gruppendruck zu beugen, ist das schon möglich. Die Lebenswelt in den Settlements (sozialen Brennpunkten) ist sehr heftig. Aber genau hier haben die Kirchen vor Ort eine riesige Möglichkeit, Menschen positiv zu prägen und zu zeigen, dass es anders gehen kann. Mitarbeiter auf diesem Weg zu begleiten und zu fördern, ist unsere Aufgabe. Wir wollen ihnen zeigen, dass man gemeinsam viel bewegen kann.


Wie motiviert ihr euch jeden Tag neu für eure Arbeit in Papua-Neuguinea?
Dass wir sehen, dass Einzelne ihr Leben verändern und den Mut aufbringen, wirklich mit Jesus zu leben. Immer wieder erleben wir solche „Durchbrüche“ bei Menschen. Das motiviert schon sehr.
Außerdem haben wir eine klare Berufung für PNG und für die Menschen dort. Wir wissen, dass unsere Gemeinde und viele Menschen hinter uns stehen – mit Gebeten und Spenden.


Was begeistert euch an eurem Einsatzland?
PNG ist ein sehr vielfältiges Land. Die Natur ist beeindruckend mit 4.000 Meter hohen Bergen und einem Südseeparadies an der Küste. Die kulturelle Vielfalt mit mehr als 1.000 Volksgruppen ist einzigartig. Und die Menschen begeistern uns, die oft bereit sind, ihr letztes Hemd für dich zu geben.


Jetzt seid ihr für einige Monate in Deutschland. Worauf freut ihr euch am meisten?
Da gibt es schon einiges: die reine Luft, frei spazieren zu gehen, Freunde, Familie und dass wir als weiße Menschen hier nicht so im Mittelpunkt stehen. Außerdem freuen wir uns sehr, anderen von PNG zu berichten.


Mehr über Familie Proß erfahrt ihr auch in diesem Video.

Eigentlich leben 8.000 Einwohner in ihrem Einsatzort Peñíscola. Im Sommer sind es durch die Touristen in 150.000. Daniel und Rosita Suchalla arbeiten seit vier Jahren in der Gemeindeaufbauarbeit in Spanien. Daniel ist Konditor und hat an der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) in Bad Liebenzell studiert. Rosita ist als Missionarskind in Peru aufgewachsen. Sie ist Gesundheits- und Krankenpflegerin. In den nächsten Wochen sind sie in Deutschland unterwegs, um über ihre Arbeit zu berichten. Wir haben Daniel ein paar Fragen gestellt.

Was motiviert euch für eure Arbeit in Spanien?
Wenn wir sehen, wie das Leben von Menschen verändert wird, ist das unsere größte Motivation. Wir haben erlebt, wie Menschen ihr Leben um 180 Grad geändert haben. Zum Beispiel bei einer Frau aus unserem Hauskreis. Ihr Mann hat sie regelmäßig bedroht und hatte sogar einen Selbstmordversuch hinter sich. Sie blieb trotz allem bei ihm. Wir haben immer gesagt: „Wenn dieser Mann zu Jesus findet, wäre das ein krasses Wunder.“ Und Gott hat dieses Wunder getan.

Was ist die größte Herausforderung eurer Arbeit?
Sich das Vertrauen von Leuten zu erkämpfen. Ein Grundvertrauen gibt es in Spanien nicht. Die Menschen misstrauen sich. Ein Rezept für eine Lösung habe ich nicht. Es geht aber nur über den Aufbau von Beziehungen.

Welches Erlebnis aus der letzten Zeit hat euch besonders bewegt?
In Benicarló hatten wir eine offene Jugendarbeit. Da kamen auch regelmäßig 20 bis 30 marokkanische Jungs dazu. Mit Glauben hatten sie nichts am Hut. Einmal kam ein Junge zum Pastor und hat ihn um einen Rat gefragt, weil er in eine Lebenskrise kam. Das hat uns gezeigt, wie Vertrauen wachsen kann.

Was können Deutsche von Spaniern und Spanier von Deutschen lernen?
Deutsche können von Spaniern lernen, etwas lockerer und nicht so gestresst zu sein, denn damit kommt man in der Regel leichter durchs Leben. Spanier können von Deutschen effizienteres Arbeiten lernen: Man trifft sich, beschließt etwas und dann macht man es auch so. Das ist schon etwas wert.