Chilie Schulungswoche Missionare

CHILE. Mehr als 50 Teilnehmer zählte eine Schulungswoche für angehende Missionare in Chile, die erstmalig von den Liebenzeller Missionaren Andrés und Katrin Vergara geleitet wurde. Seit etwa vier Jahren organisiert „Provision“, die Partnerorganisation der Liebenzeller Mission, diese Veranstaltung für Missionskandidaten und -multiplikatoren. Zu diesen kamen bislang durchschnittlich 30 Teilnehmer. Die Besucher der intensiven Unterrichtswoche waren zwischen 19 bis über 55 Jahre alt und gehörten 15 verschiedenen Gemeinden an. Auf dem Programm standen 20 Einheiten. Sie beschäftigten sich mit Themen wie „Die wichtigsten Weltreligionen“, „Spannung zwischen Religion und Kultur“ sowie „Wie kann sich meine lokale Gemeinde in die Missionsarbeit beteiligen?“. „Im Rückblick können wir sagen, dass Gott uns sehr gesegnet hat“, sagte Andrés Vergara. Besondere Höhepunkte für die Liebenzeller Missionare waren die gute Gespräch mit den Teilnehmern. Einige wollen sehr konkrete Schritte gehen, um bald in die Mission einzusteigen. Andere haben sich vorgenommen, ihre Gemeinde zu mobilisieren und sich von Gott gebrauchen zu lassen. Zum ersten Mal besuchten auch Familien mit kleinen Kindern die Schulung. Bewusst wollten die Liebenzeller Missionare aufzeigen, dass die Berufung für die Mission auch mit Familie gelebt werden kann. Eine große Hilfe waren Annika Kugler und Rilana Stäbler, die im Rahmen des Kurzzeiteinsatzprogramms „impact“ die Kinderbetreuung für die Woche übernommen hatten.
 
Die Liebenzeller Mission ist seit Juli 2017 in Chile tätig. Andrés – gebürtiger Chilene – und Katrin Vergara bereiten mit der Partnerorganisation „Provision“ junge Südamerikaner für den kulturübergreifenden Missionsdienst vor und begleiten sie. Andrés unterrichtet an Bibelschulen und erstellt ein einjähriges Schulungsprogramm für angehende Missionare. Örtliche christliche Gemeinden sollen außerdem ihr Herz für die Mission entdecken und befähigt werden, Chilenen Jesus Christus bekanntzumachen.