ECUADOR. Ned und Marisol Farnsworth arbeiten über die Liebenzeller Mission USA in Ecuador. Anfang des Jahres erlebten Ned und der älteste Sohn Joel ein Highlight, als sie den Stamm der Huaroani, genannt Aucas, besuchen konnten. Vor 60 Jahren ereignete sich in diesem Stamm ein tragisches und zugleich fruchtbringendes Ereignis: Fünf Missionare aus den USA waren ihrem Ruf gefolgt, den Huaroani von Gottes Liebe zu erzählen. Die Aucas hatten noch nie zuvor Menschen aus dem Westen gesehen und töteten schließlich alle Missionare mit Speeren. Doch Gott hatte noch mehr mit den Huaroani vor und so gebrauchte er anschließend die Schwester des getöteten Piloten und die Witwe Elisabeth Elliot, die ihren Mann Jim Elliot durch die Aucas verloren hatte. Nach allem, was geschehen war, tat Gott das Wunder, dass sie vergeben konnten und unter den Huaroani lebten, dienten und schließlich erleben durften, wie sie zu Jesus fanden.
Ned und Joel Farnsworth waren kaum bei dem Stamm gelandet, als ein 84-jähriger Mann namens Dyuwi auf sie zugestürmt kam, und für sie betete. Es stellte sich heraus, dass er einer der letzten überlebenden Männer ist, der damals Teil der Ermordung der Missionare war. Nun stand vor ihnen ein Mann, dessen Leben eine 180-Grad-Wende erlebt hatte. Dyuwi bezeugte selbst, wie Jesus sein Leben, das zuvor von Gewalt und Hass beherrscht war, zu einem Leben voller Frieden und Liebe für Jesus Christus machte. Dyuwi dient mittlerweile als einer der Ältesten in der blühenden Gemeinde der Huaroani-Kirche.